Zwischen Fortschritt und Wahn: Experimente in der Wissenschaft
2010 feiert Berlin seine Wissenschaften: Die Ausstellung „WeltWissen. 300 Jahre Wissenschaften in Berlin“ bildet den Höhepunkt des Berliner Wissenschaftsjahres. Aus diesem Anlass ist auch X:enius diese Woche täglich ganz im Auftrag der Wissenschaften unterwegs. Die wissenschaftlichen Disziplinen Reisen, Experimentieren, Visualisieren und Archivieren werden dabei einmal ganz anders beleuchtet!
Ohne sie gäbe es keinen Fortschritt. Doch so spannend sie sind, so umstritten sind sie oftmals auch: Experimente. Wie schätzt man die Folgen richtig ein? Wie wägt man Chancen und Risiken gegeneinander ab? Und wie weit dürfen Experimente gehen? Fragen, die Ethikkommissionen auf der ganzen Welt beschäftigen und denen heute auch Dörthe und Pierre auf den Grund gehen wollen.
Die Moderatoren fahren mit ihrem Wissensmobil nach England und treffen den Wissenschaftler Kevin Warwick. Der extrem experimentierfreudige Professor forscht an der Schnittstelle zwischen Mensch und Roboter. Mit seinem Projekt Cyborg 2.0 versucht er den menschlichen Körper künstlich aufzurüsten. Dabei macht Warwicks Forscherdrang auch vor seinem eigenen Körper nicht halt. Die Science-Fiction-Fantasie eines ehrgeizigen Wissenschaftlers oder wegweisende Erkenntnisse für unsere Zukunft?
X:enius über Experimente zwischen Fortschritt und Wahn.

Erstausstrahlung am 20.10.2010
X:enius
Informationen zur Sendereihe X:ENIUS
X:enius ist das neue Wissensmagazin auf ARTE, das von Montag bis Freitag jeweils um 8.25 Uhr, 13.00 Uhr und um 17.55 Uhr ausgestrahlt wird. Abwechslungsreich und spielerisch handelt es sich um Roadmovie, Schatzsuche und Wissenschaftssendung zugleich.
In 26 Minuten Sendezeit führt eine klare Fragestellung zu einem alltagsbezogenen Thema wie ein roter Faden durch die Sendung.
Das Wissensmobil räumt dem Moderatorenpaar auf ihrer Tour durch Europa die Flexibilität ein, Experten aufzusuchen, Naturphänomene direkt vor Ort zu beobachten und spielerische Experimente am Platz durchzuführen.
Informationen zu den Moderatoren
Dörthe Eickelberg
Jetzt-Moderatorin und Eigentlich-Regisseurin, hat mit dem Dokumentarfilm ihre Neugier zum Beruf erklärt. So suchte sie ganz Island nach Elfen ab (was schwierig ist, da diese unsichtbar sind) und diplomierte damit an der Filmakademie. Der Film lief auf Festivals von Amerika bis Zimbabwe, und Dörthe lief hinterher. Parallel arbeitete sie als Live- Moderatorin, und um sich weiter abzuhärten, ging sie nach Kanada und erzählte in der Öffentlichkeit Witze. Es folgten Deutschland-Touren mit Kabarettisten, Samstags-Auftritte in Berliner Improvisationstheatern und 4 Minuten WDR Poetry Slam. Als sie dann in Handarbeit die Internet-Satiren "Be Berliner!" bastelte, war sie von X:enius nur noch einen Mausklick entfernt.
Pierre Girard
ist der Franzose in der Xenius-Truppe. Der gebürtige Elsässer wollte schon als Kind Journalist werden und begeisterte sich vor allem für Wissenschafts- und Umweltthemen. Vier Jahre lang berichtete er über die Aktivitäten des Weltraumbahnhofs in Kourou, Französisch-Guyana. Seit 2006 arbeitet er als Korrespondent für französische Printmedien und Fernsehsender in Berlin. Auch im X:enius-Mobil ist er nie ohne die beiden typischen Attribute des Reporters - Notizblock und Kaffeetasse – zu sehen.






