Zeitbomben im Meer - Gefährliches Erbe in der Ostsee
Selbst wenn in Kriegsgebieten schon lange Frieden herrscht, können verborgene Minen und Bomben noch für mehrere folgende Generationen eine Gefahr darstellen. So werden in Deutschland bei Bauarbeiten immer noch regelmäßig Bomben aus dem 2. Weltkrieg entdeckt, die dann aufwändig entschärft werden müssen.
Doch nicht nur auf dem Festland auch auf dem Meer gehören Funde von Minen und Bomben zum Alltag: Immer wieder gehen Fischern in der Ostsee gefährliche Giftgasbomben ins Netz und Urlauber verbrennen sich an weißem Phosphor, der aus Phosphorbomben an den Strand gespült wird. Selbst vor der Küste Lettlands ist die Deutsche Marine auf der Suche nach Weltkriegsminen, um sie kontrolliert sprengen zu können.
Dörthe und Pierre besuchen heute eine Anlage für Kampfmittelentsorgung und erfahren, was mit alten Bomben und Minen geschieht, wenn sie erfolgreich geborgen und entschärft werden konnten. Wie gefährlich sind aber für uns noch die Altlasten aus dem Zweiten Weltkrieg?
Und wie kann man dieses Gefahrengut überhaupt entsorgen?

Erstausstrahlung am 07.09.2011
X:enius
Informationen zur Sendereihe X:ENIUS
X:enius ist das neue Wissensmagazin auf ARTE, das von Montag bis Freitag jeweils um 8.25 Uhr, 13.00 Uhr und um 17.55 Uhr ausgestrahlt wird. Abwechslungsreich und spielerisch handelt es sich um Roadmovie, Schatzsuche und Wissenschaftssendung zugleich.
In 26 Minuten Sendezeit führt eine klare Fragestellung zu einem alltagsbezogenen Thema wie ein roter Faden durch die Sendung.
Das Wissensmobil räumt dem Moderatorenpaar auf ihrer Tour durch Europa die Flexibilität ein, Experten aufzusuchen, Naturphänomene direkt vor Ort zu beobachten und spielerische Experimente am Platz durchzuführen.
Informationen zu den Moderatoren
Dörthe Eickelberg
Jetzt-Moderatorin und Eigentlich-Regisseurin, hat mit dem Dokumentarfilm ihre Neugier zum Beruf erklärt. So suchte sie ganz Island nach Elfen ab (was schwierig ist, da diese unsichtbar sind) und diplomierte damit an der Filmakademie. Der Film lief auf Festivals von Amerika bis Zimbabwe, und Dörthe lief hinterher. Parallel arbeitete sie als Live- Moderatorin, und um sich weiter abzuhärten, ging sie nach Kanada und erzählte in der Öffentlichkeit Witze. Es folgten Deutschland-Touren mit Kabarettisten, Samstags-Auftritte in Berliner Improvisationstheatern und 4 Minuten WDR Poetry Slam. Als sie dann in Handarbeit die Internet-Satiren "Be Berliner!" bastelte, war sie von X:enius nur noch einen Mausklick entfernt.
Pierre Girard
ist der Franzose in der Xenius-Truppe. Der gebürtige Elsässer wollte schon als Kind Journalist werden und begeisterte sich vor allem für Wissenschafts- und Umweltthemen. Vier Jahre lang berichtete er über die Aktivitäten des Weltraumbahnhofs in Kourou, Französisch-Guyana. Seit 2006 arbeitet er als Korrespondent für französische Printmedien und Fernsehsender in Berlin. Auch im X:enius-Mobil ist er nie ohne die beiden typischen Attribute des Reporters - Notizblock und Kaffeetasse – zu sehen.






