WeltWissen - Wie das Wissen in die Welt kam
2010 feiert Berlin seine Wissenschaften: Die Ausstellung „WeltWissen. 300 Jahre Wissenschaften in Berlin“ bildet den Höhepunkt des Berliner Wissenschaftsjahres. Xenius nimmt diese Ausstellung zum Anlass, genauer nachzufragen, wie Wissen in die Welt kommt: Wissenschaft durchläuft verschiedene Phasen, bis sie Erkenntnisse präsentieren kann: Forscher müssen reisen, um an Orte der Erkenntnis zu kommen. Sie experimentieren, machen die Ergebnisse sichtbar und zeigen sie in Bildern. Und schließlich archivieren sie die Forschungen und erhalten sie für die Nachwelt. Bei X:enius werden diese Phasen der Wissenschaft einmal ganz anders beleuchtet!
Was treibt Forschende aller Fachrichtungen weltweit an, sich nicht mit dem Wissen zu begnügen, das bereits vorhanden ist? Und welche der zahlreichen wissenschaftlichen Disziplinen haben den Fortschritt wohl am stärksten vorangebracht? Dörthe und Pierre befassen sich heute mit der Frage, wie das Wissen in die Welt kam.
Dafür hatte jede Epoche ihre ganz eigenen Methoden und Möglichkeiten. Nicht nur in der Kolonialzeit stand beispielsweise am Anfang der Erkenntnis oft eine Reise. All das, was die Forschungshungrigen von ihren Expeditionen mitbrachten, wurde nach der Heimkehr eingehend analysiert, sortiert, bewertet und manchmal auch ausgestellt. Auch in der heutigen Zeit, in der Bilder in Sekundenschnelle um die Welt gehen, gibt es noch Forschungsreisende, die Erkenntnisse vor Ort und nicht im Internet suchen. Auch unser Moderator Pierre macht sich auf den Weg. Er reist nach Spitzbergen, das als das größte „Labor“ der Welt für Arktisforschung gilt, und liefert von dort erstaunliche Ergebnisse.

Dörthe untersucht derweil die anderen Disziplinen, die die Wissenschaft vorangebracht haben, wo geht das besser als auf der Berliner WeltWissen-Ausstellung?
Erstausstrahlung am 18.10.2010
X:enius
Informationen zur Sendereihe X:ENIUS
X:enius ist das neue Wissensmagazin auf ARTE, das von Montag bis Freitag jeweils um 8.25 Uhr, 13.00 Uhr und um 17.55 Uhr ausgestrahlt wird. Abwechslungsreich und spielerisch handelt es sich um Roadmovie, Schatzsuche und Wissenschaftssendung zugleich.
In 26 Minuten Sendezeit führt eine klare Fragestellung zu einem alltagsbezogenen Thema wie ein roter Faden durch die Sendung.
Das Wissensmobil räumt dem Moderatorenpaar auf ihrer Tour durch Europa die Flexibilität ein, Experten aufzusuchen, Naturphänomene direkt vor Ort zu beobachten und spielerische Experimente am Platz durchzuführen.
Informationen zu den Moderatoren
Dörthe Eickelberg
Jetzt-Moderatorin und Eigentlich-Regisseurin, hat mit dem Dokumentarfilm ihre Neugier zum Beruf erklärt. So suchte sie ganz Island nach Elfen ab (was schwierig ist, da diese unsichtbar sind) und diplomierte damit an der Filmakademie. Der Film lief auf Festivals von Amerika bis Zimbabwe, und Dörthe lief hinterher. Parallel arbeitete sie als Live- Moderatorin, und um sich weiter abzuhärten, ging sie nach Kanada und erzählte in der Öffentlichkeit Witze. Es folgten Deutschland-Touren mit Kabarettisten, Samstags-Auftritte in Berliner Improvisationstheatern und 4 Minuten WDR Poetry Slam. Als sie dann in Handarbeit die Internet-Satiren "Be Berliner!" bastelte, war sie von X:enius nur noch einen Mausklick entfernt.
Pierre Girard
ist der Franzose in der Xenius-Truppe. Der gebürtige Elsässer wollte schon als Kind Journalist werden und begeisterte sich vor allem für Wissenschafts- und Umweltthemen. Vier Jahre lang berichtete er über die Aktivitäten des Weltraumbahnhofs in Kourou, Französisch-Guyana. Seit 2006 arbeitet er als Korrespondent für französische Printmedien und Fernsehsender in Berlin. Auch im X:enius-Mobil ist er nie ohne die beiden typischen Attribute des Reporters - Notizblock und Kaffeetasse – zu sehen.






