Verrückte Quantenwelt
Ohne die Entdeckung der Quantenphysik gäbe es heute keine Laser und keine Computer. Doch trotz ihrer Bedeutung ist die Quantenphysik nur einem kleinen Expertenkreis zugänglich. Lediglich ihre Erfinder wie Max Planck und Albert Einstein sind weithin bekannt.
Das lässt sich ändern: Die X:enius-Moderatoren besuchen heute das Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching. Dort treffen sie Prof. Rempe, der sie in das Reich der Quanten einführt. Mithilfe der Quantenphysik wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Strahlung des Schwarzen Körpers, der Photo-Effekt und das Atommodell erklärt.
Anton Zeilinger und sein Team der Universität Wien forschen heute zur Quantenkrytografie und – teleportation, beides Meilensteine auf dem Weg zum Quantencomputer.
Doch wie funktioniert Informationsübertragung via Quanten? Welche Erkenntnis der Quantenphysik macht sich der Laser zunutze?
Die Welt der Quanten ist im Vergleich zur Makro-Welt magisch und seltsam: Quanten können gleichzeitig da und nicht da sein. Sie können Mauern durchtunneln und ihre Position lässt sich nur in Wahrscheinlichkeiten berechnen.
Beam me up, Scotty – Ist das schon in naher Zukunft möglich?
X:enius
Informationen zur Sendereihe X:ENIUS
X:enius ist das neue Wissensmagazin auf ARTE, das von Montag bis Freitag jeweils um 8.25 Uhr, 13.00 Uhr und um 17.55 Uhr ausgestrahlt wird. Abwechslungsreich und spielerisch handelt es sich um Roadmovie, Schatzsuche und Wissenschaftssendung zugleich.
In 26 Minuten Sendezeit führt eine klare Fragestellung zu einem alltagsbezogenen Thema wie ein roter Faden durch die Sendung.
Das Wissensmobil räumt dem Moderatorenpaar auf ihrer Tour durch Europa die Flexibilität ein, Experten aufzusuchen, Naturphänomene direkt vor Ort zu beobachten und spielerische Experimente am Platz durchzuführen.
Informationen zu den Moderatoren
Dörthe Eickelberg
Jetzt-Moderatorin und Eigentlich-Regisseurin, hat mit dem Dokumentarfilm ihre Neugier zum Beruf erklärt. So suchte sie ganz Island nach Elfen ab (was schwierig ist, da diese unsichtbar sind) und diplomierte damit an der Filmakademie. Der Film lief auf Festivals von Amerika bis Zimbabwe, und Dörthe lief hinterher. Parallel arbeitete sie als Live- Moderatorin, und um sich weiter abzuhärten, ging sie nach Kanada und erzählte in der Öffentlichkeit Witze. Es folgten Deutschland-Touren mit Kabarettisten, Samstags-Auftritte in Berliner Improvisationstheatern und 4 Minuten WDR Poetry Slam. Als sie dann in Handarbeit die Internet-Satiren "Be Berliner!" bastelte, war sie von X:enius nur noch einen Mausklick entfernt.
Pierre Girard
ist der Franzose in der Xenius-Truppe. Der gebürtige Elsässer wollte schon als Kind Journalist werden und begeisterte sich vor allem für Wissenschafts- und Umweltthemen. Vier Jahre lang berichtete er über die Aktivitäten des Weltraumbahnhofs in Kourou, Französisch-Guyana. Seit 2006 arbeitet er als Korrespondent für französische Printmedien und Fernsehsender in Berlin. Auch im X:enius-Mobil ist er nie ohne die beiden typischen Attribute des Reporters - Notizblock und Kaffeetasse – zu sehen.






