Tunnel
Er fungiert als Verkehrsweg, Prestigeobjekt, Fluchtweg oder spirituelle Verbindung mit dem Jenseits: Ein Tunnel kann viele Funktionen haben.
Ein beliebtes Exemplar besuchen Dörthe und Pierre in Folkstone: Im Eurotunnel zwischen Frankreich und England sind täglich bis zu 12 Züge gleichzeitig unterwegs. Von der Sicherheit überzeugen sich unsere Xenius-Moderatoren im Versorgungstunnel, bevor sie selbst die „Unterquerung“ des Ärmelkanals antreten.
Nur 45 Minuten Tunnelfahrt trennen die Franzosen von den Engländern. Doch bedeutet eine schnellere Verbindung zwischen zwei Ländern auch gleichzeitig eine kulturelle Annäherung?
Genau das erhoffen sich die Planer vom Bosporus-Tunnel: Er soll Asien und Europa auch kulturell einander näher bringen. Vorher hat das Projekt allerdings gegen Tücken der Natur zu kämpfen: Erdbeben und Strömungen könnten alle Pläne zunichte machen.
Der Ingenieur Peter Gros kennt sich mit den Gefahren des Tunnelbaus bestens aus: Der 62jährige arbeitet am Gotthard-Tunnel in der Schweiz. Bis zu 2000 Meter tief graben die Arbeiter ins Gebirge hinein. Da hilft nur Vertrauen in die Technik und der Glaube an die Heilige Barbara, Schutzpatronin der Bergarbeiter.
Schließlich will keiner der Bergleute das Licht am Ende des berüchtigten „Tunnels“ sehen, von dem Nahtod-Patienten nach ihrer Rückkehr ins Leben berichten...
Xenius über Dynamit, geheime Stasi-Tunnel und eine Reise unter dem Meer.
X:enius
Informationen zur Sendereihe X:ENIUS
X:enius ist das neue Wissensmagazin auf ARTE, das von Montag bis Freitag jeweils um 8.25 Uhr, 13.00 Uhr und um 17.55 Uhr ausgestrahlt wird. Abwechslungsreich und spielerisch handelt es sich um Roadmovie, Schatzsuche und Wissenschaftssendung zugleich.
In 26 Minuten Sendezeit führt eine klare Fragestellung zu einem alltagsbezogenen Thema wie ein roter Faden durch die Sendung.
Das Wissensmobil räumt dem Moderatorenpaar auf ihrer Tour durch Europa die Flexibilität ein, Experten aufzusuchen, Naturphänomene direkt vor Ort zu beobachten und spielerische Experimente am Platz durchzuführen.
Informationen zu den Moderatoren
Dörthe Eickelberg
Jetzt-Moderatorin und Eigentlich-Regisseurin, hat mit dem Dokumentarfilm ihre Neugier zum Beruf erklärt. So suchte sie ganz Island nach Elfen ab (was schwierig ist, da diese unsichtbar sind) und diplomierte damit an der Filmakademie. Der Film lief auf Festivals von Amerika bis Zimbabwe, und Dörthe lief hinterher. Parallel arbeitete sie als Live- Moderatorin, und um sich weiter abzuhärten, ging sie nach Kanada und erzählte in der Öffentlichkeit Witze. Es folgten Deutschland-Touren mit Kabarettisten, Samstags-Auftritte in Berliner Improvisationstheatern und 4 Minuten WDR Poetry Slam. Als sie dann in Handarbeit die Internet-Satiren "Be Berliner!" bastelte, war sie von X:enius nur noch einen Mausklick entfernt.
Pierre Girard
ist der Franzose in der Xenius-Truppe. Der gebürtige Elsässer wollte schon als Kind Journalist werden und begeisterte sich vor allem für Wissenschafts- und Umweltthemen. Vier Jahre lang berichtete er über die Aktivitäten des Weltraumbahnhofs in Kourou, Französisch-Guyana. Seit 2006 arbeitet er als Korrespondent für französische Printmedien und Fernsehsender in Berlin. Auch im X:enius-Mobil ist er nie ohne die beiden typischen Attribute des Reporters - Notizblock und Kaffeetasse – zu sehen.






