Abenteuer Tiefsee
Tiefsee - das ist die Zone von 1000 Metern unter dem Meer und damit der größte Lebensraum auf unserem Planeten - und der extremste: vollständige Finsternis, Temperaturen von nur wenigen Grad über Null und ein enormer Druck von bis zu einer Tonne pro Quadratzentimeter.
Lange Zeit glaubten deshalb selbst die Forscher, die Tiefsee sei ein finsterer, toter Ort, an dem kein Leben gedeihen könne.
Doch im Oktober 2010 wurde der Census of Marine Life veröffentlicht, eine Art Volkszählung unter Wasser. Der Bericht förderte eine unglaubliche Vielfalt von Lebensformen in den Meeren, aber auch in der Tiefsee zu Tage.
Dörthe und Pierre gehen heute dem Mythos Tiefsee auf den Grund.
Am renommierten Meeresforschungsinstitut IFM Geomar in Kiel lassen sie sich die moderne Tiefsee-Technik erklären und gehen auf Tauchgang in die wundersame Tierwelt der Tiefsee.
Wie schwierig ist es heute noch, die Tiefsee zu erforschen, und was haben wir eigentlich davon, dass wir unter Einsatz teurer Technik die Tiefsee erkunden?
X:enius über Monster aus der Tiefe und neue Produkte aus der Tiefsee für die Medizin und Technik der Zukunft.
Erstausstrahlung am 15.02.2011
X:enius
Informationen zur Sendereihe X:ENIUS
X:enius ist das neue Wissensmagazin auf ARTE, das von Montag bis Freitag jeweils um 8.25 Uhr, 13.00 Uhr und um 17.55 Uhr ausgestrahlt wird. Abwechslungsreich und spielerisch handelt es sich um Roadmovie, Schatzsuche und Wissenschaftssendung zugleich.
In 26 Minuten Sendezeit führt eine klare Fragestellung zu einem alltagsbezogenen Thema wie ein roter Faden durch die Sendung.
Das Wissensmobil räumt dem Moderatorenpaar auf ihrer Tour durch Europa die Flexibilität ein, Experten aufzusuchen, Naturphänomene direkt vor Ort zu beobachten und spielerische Experimente am Platz durchzuführen.
Informationen zu den Moderatoren
Dörthe Eickelberg
Jetzt-Moderatorin und Eigentlich-Regisseurin, hat mit dem Dokumentarfilm ihre Neugier zum Beruf erklärt. So suchte sie ganz Island nach Elfen ab (was schwierig ist, da diese unsichtbar sind) und diplomierte damit an der Filmakademie. Der Film lief auf Festivals von Amerika bis Zimbabwe, und Dörthe lief hinterher. Parallel arbeitete sie als Live- Moderatorin, und um sich weiter abzuhärten, ging sie nach Kanada und erzählte in der Öffentlichkeit Witze. Es folgten Deutschland-Touren mit Kabarettisten, Samstags-Auftritte in Berliner Improvisationstheatern und 4 Minuten WDR Poetry Slam. Als sie dann in Handarbeit die Internet-Satiren "Be Berliner!" bastelte, war sie von X:enius nur noch einen Mausklick entfernt.
Pierre Girard
ist der Franzose in der Xenius-Truppe. Der gebürtige Elsässer wollte schon als Kind Journalist werden und begeisterte sich vor allem für Wissenschafts- und Umweltthemen. Vier Jahre lang berichtete er über die Aktivitäten des Weltraumbahnhofs in Kourou, Französisch-Guyana. Seit 2006 arbeitet er als Korrespondent für französische Printmedien und Fernsehsender in Berlin. Auch im X:enius-Mobil ist er nie ohne die beiden typischen Attribute des Reporters - Notizblock und Kaffeetasse – zu sehen.






