Seebäder - Sommerfrische, Wellness oder Mythos?
Es gibt sie noch: die klassischen Seebäder. Ursprünglich für den Adel erbaut, dienten sie als Kurorte mit gesunder Seeluft.
Aus medizinischer Sicht bekommt jeder Strandurlauber mehr oder weniger das Gleiche wie der Gast eines luxuriösen Kurbads. Doch was macht die Seeluft so gesund?
Dörthe und Pierre machen sich auf den Weg in eins der berühmtesten Seebäder: nach Brighton in Südengland, das sich um 1750 von einem gewöhnlichen Fischerdorf in ein Seebad verwandelte. Nur widerstrebend ließen sich damals die ersten Menschen ins Wasser zum ärztlich verordneten Bad tragen. Doch dies wirkte offenbar Wunder, und bald zog es die britische Aristokratie in Scharen dorthin. Bis ins späte 19. Jahrhundert zelebrierte die feine englische Gesellschaft das Badeleben in prachtvollen Sommerhäusern, Theatern und in den Kasinos am Pier. Dann begann sie, an die Côte d'Azur abzuwandern.
X:enius wagt einen Blick hinter die Kulissen der Luxusdestinationen, vergleicht alte Kuren mit modernem Wellness und fragt, inwiefern Euripides mit seiner Feststellung Recht hatte: „Das Meer wäscht alles Übel ab“.

Erstausstrahlung am 31.08.2009
Wiederholung am 21.07.2010
X:enius
Informationen zur Sendereihe X:ENIUS
X:enius ist das neue Wissensmagazin auf ARTE, das von Montag bis Freitag jeweils um 8.25 Uhr, 13.00 Uhr und um 17.55 Uhr ausgestrahlt wird. Abwechslungsreich und spielerisch handelt es sich um Roadmovie, Schatzsuche und Wissenschaftssendung zugleich.
In 26 Minuten Sendezeit führt eine klare Fragestellung zu einem alltagsbezogenen Thema wie ein roter Faden durch die Sendung.
Das Wissensmobil räumt dem Moderatorenpaar auf ihrer Tour durch Europa die Flexibilität ein, Experten aufzusuchen, Naturphänomene direkt vor Ort zu beobachten und spielerische Experimente am Platz durchzuführen.
Informationen zu den Moderatoren
Dörthe Eickelberg
Jetzt-Moderatorin und Eigentlich-Regisseurin, hat mit dem Dokumentarfilm ihre Neugier zum Beruf erklärt. So suchte sie ganz Island nach Elfen ab (was schwierig ist, da diese unsichtbar sind) und diplomierte damit an der Filmakademie. Der Film lief auf Festivals von Amerika bis Zimbabwe, und Dörthe lief hinterher. Parallel arbeitete sie als Live- Moderatorin, und um sich weiter abzuhärten, ging sie nach Kanada und erzählte in der Öffentlichkeit Witze. Es folgten Deutschland-Touren mit Kabarettisten, Samstags-Auftritte in Berliner Improvisationstheatern und 4 Minuten WDR Poetry Slam. Als sie dann in Handarbeit die Internet-Satiren "Be Berliner!" bastelte, war sie von X:enius nur noch einen Mausklick entfernt.
Pierre Girard
ist der Franzose in der Xenius-Truppe. Der gebürtige Elsässer wollte schon als Kind Journalist werden und begeisterte sich vor allem für Wissenschafts- und Umweltthemen. Vier Jahre lang berichtete er über die Aktivitäten des Weltraumbahnhofs in Kourou, Französisch-Guyana. Seit 2006 arbeitet er als Korrespondent für französische Printmedien und Fernsehsender in Berlin. Auch im X:enius-Mobil ist er nie ohne die beiden typischen Attribute des Reporters - Notizblock und Kaffeetasse – zu sehen.






