Schwarze Löcher, dunkle Materie - Brauchen wir eine neue Physik?
Mit immer ausgefeilteren Teleskopen, mit immer feineren Messmethoden blicken wir heute in die Tiefen des Alls – und stoßen dabei auf rätselhafte, unerklärliche Phänomene, die nicht nur unser intuitives Alltagswissen, sondern auch die Grenzen der geltenden Physik sprengen, an denen Theorie und Wissen versagen: Unser altes Bild vom ewigen Kosmos gilt nach den Erkenntnissen der heutigen Astrophysik schon lange nicht mehr. Wir leben in einem erschreckend dynamischen, ungebremst expandierenden Universum. Haben wir dann aber immer noch das richtige Instrumentarium, die „richtige Physik“, um unsere Welt adäquat darzustellen und zu verstehen? Und wo kann in diesem dynamischen Universum der Ort des Menschen sein?
Dörthe und Pierre sind heute mit „X:enius“ auf dem Einsteinturm in Potsdam, der errichtet wurde, um die Relativitätstheorie Albert Einsteins zu beweisen. 400 Jahre, nachdem Galileo Galilei mit einem Teleskop in den Himmel blickte und damit die moderne Astronomie einläutete, wird es Zeit für einen Zwischenstandsbericht: Was weiß die moderne Astronomie und Astrophysik über unser Universum und damit über die Welt, in der wir leben?
X:enius
Informationen zur Sendereihe X:ENIUS
X:enius ist das neue Wissensmagazin auf ARTE, das von Montag bis Freitag jeweils um 8.25 Uhr, 13.00 Uhr und um 17.55 Uhr ausgestrahlt wird. Abwechslungsreich und spielerisch handelt es sich um Roadmovie, Schatzsuche und Wissenschaftssendung zugleich.
In 26 Minuten Sendezeit führt eine klare Fragestellung zu einem alltagsbezogenen Thema wie ein roter Faden durch die Sendung.
Das Wissensmobil räumt dem Moderatorenpaar auf ihrer Tour durch Europa die Flexibilität ein, Experten aufzusuchen, Naturphänomene direkt vor Ort zu beobachten und spielerische Experimente am Platz durchzuführen.
Informationen zu den Moderatoren
Dörthe Eickelberg
Jetzt-Moderatorin und Eigentlich-Regisseurin, hat mit dem Dokumentarfilm ihre Neugier zum Beruf erklärt. So suchte sie ganz Island nach Elfen ab (was schwierig ist, da diese unsichtbar sind) und diplomierte damit an der Filmakademie. Der Film lief auf Festivals von Amerika bis Zimbabwe, und Dörthe lief hinterher. Parallel arbeitete sie als Live- Moderatorin, und um sich weiter abzuhärten, ging sie nach Kanada und erzählte in der Öffentlichkeit Witze. Es folgten Deutschland-Touren mit Kabarettisten, Samstags-Auftritte in Berliner Improvisationstheatern und 4 Minuten WDR Poetry Slam. Als sie dann in Handarbeit die Internet-Satiren "Be Berliner!" bastelte, war sie von X:enius nur noch einen Mausklick entfernt.
Pierre Girard
ist der Franzose in der Xenius-Truppe. Der gebürtige Elsässer wollte schon als Kind Journalist werden und begeisterte sich vor allem für Wissenschafts- und Umweltthemen. Vier Jahre lang berichtete er über die Aktivitäten des Weltraumbahnhofs in Kourou, Französisch-Guyana. Seit 2006 arbeitet er als Korrespondent für französische Printmedien und Fernsehsender in Berlin. Auch im X:enius-Mobil ist er nie ohne die beiden typischen Attribute des Reporters - Notizblock und Kaffeetasse – zu sehen.






