Riskante Staudämme
Einige von ihnen zählen zu dem Größten, was je von Menschenhand geschaffen wurde, und kein Bauwerk greift derart tief in natürliche Abläufe ein: Staudämme und Talsperren.
Seit mindestens 5000 Jahren greifen Menschen gezielt in Flussläufe ein, um Trinkwasser zu speichern, Hoch- bzw. Niedrigwasser zu verhindern oder Energie zu gewinnen. Nur wenige sind bekannt wie der Hoover- oder Assuandamm. Mehr als 45.000 Großstaudämme gibt es weltweit.
Die Generationenbauwerke sind nicht unumstritten, denn es hängt viel von ihrem Funktionieren ab. Landwirtschaft, Industrialisierung und Trinkwasserversorgung wären in vielen Gebieten ohne sie nicht denkbar. Dennoch bleibt für die Menschen im Schatten der Bollwerke immer die Frage:
Wie sicher beherrscht die Technik die gigantischen Wassermassen?
Um das herauszufinden, begeben sich Dörthe und Pierre heute zum Staudamm Grand Dixence im Schweizer Wallis. Mit 285 Metern ist es die höchste Staumauer Europas, 400 Milliarden Liter Wasser drücken gegen den Beton.
Tief ins Innere begleiten die X:enius-Moderatoren einen Dammmeister bei seinen Kontrollgängen in das Tunnelsystem der gut 50 Jahre alten Talsperre und erfahren welche Maßnahmen die Sicherheit der Talbewohner gewährleisten sollen.
Erstausstrahlung am 02.12.2011
X:enius
Informationen zur Sendereihe X:ENIUS
X:enius ist das neue Wissensmagazin auf ARTE, das von Montag bis Freitag jeweils um 8.25 Uhr, 13.00 Uhr und um 17.55 Uhr ausgestrahlt wird. Abwechslungsreich und spielerisch handelt es sich um Roadmovie, Schatzsuche und Wissenschaftssendung zugleich.
In 26 Minuten Sendezeit führt eine klare Fragestellung zu einem alltagsbezogenen Thema wie ein roter Faden durch die Sendung.
Das Wissensmobil räumt dem Moderatorenpaar auf ihrer Tour durch Europa die Flexibilität ein, Experten aufzusuchen, Naturphänomene direkt vor Ort zu beobachten und spielerische Experimente am Platz durchzuführen.
Informationen zu den Moderatoren
Dörthe Eickelberg
Jetzt-Moderatorin und Eigentlich-Regisseurin, hat mit dem Dokumentarfilm ihre Neugier zum Beruf erklärt. So suchte sie ganz Island nach Elfen ab (was schwierig ist, da diese unsichtbar sind) und diplomierte damit an der Filmakademie. Der Film lief auf Festivals von Amerika bis Zimbabwe, und Dörthe lief hinterher. Parallel arbeitete sie als Live- Moderatorin, und um sich weiter abzuhärten, ging sie nach Kanada und erzählte in der Öffentlichkeit Witze. Es folgten Deutschland-Touren mit Kabarettisten, Samstags-Auftritte in Berliner Improvisationstheatern und 4 Minuten WDR Poetry Slam. Als sie dann in Handarbeit die Internet-Satiren "Be Berliner!" bastelte, war sie von X:enius nur noch einen Mausklick entfernt.
Pierre Girard
ist der Franzose in der Xenius-Truppe. Der gebürtige Elsässer wollte schon als Kind Journalist werden und begeisterte sich vor allem für Wissenschafts- und Umweltthemen. Vier Jahre lang berichtete er über die Aktivitäten des Weltraumbahnhofs in Kourou, Französisch-Guyana. Seit 2006 arbeitet er als Korrespondent für französische Printmedien und Fernsehsender in Berlin. Auch im X:enius-Mobil ist er nie ohne die beiden typischen Attribute des Reporters - Notizblock und Kaffeetasse – zu sehen.






