Geheimnisvolle Mumien - Was machten die Pharaonen bei Zahnschmerzen?
Viele mystische Geschichten ranken sich um einen ganz speziellen Totenkult: die Mumifizierung.
Wie kann ein Leichnam sich über Jahrtausende erhalten ohne zu verwesen? Und ist dieser Prozess immer rein wissenschaftlich zu erklären? Ein Beispiel: der Ritter von Kahlbutz. Während die Schulmedizin vor einem Rätsel zu stehen scheint, hat der Volksmund längst eine Erklärung für seine Mumifizierung gefunden. Ein Rachemord soll der Grund der ausbleibenden Verwesung sein. Dörthe und Pierre gehen vor Ort der Frage nach, was es mit der Legende auf sich hat.
Mit neuen Methoden können Wissenschaftler Jahrtausende alte Mumien zum sprechen bringen: wie haben sie gelebt, was haben sie gegessen und woran sind sie gestorben?
Unzählige Sarkophage im Nationalmuseum von Kairo sind noch immer verschlossen. Niemand weiß, was sich darin verbirgt. Über Jahrzehnte sind die Mumien im unterirdischen Labyrinth des Museums einfach vergessen worden. Nun läuft die wohl größte Inventur in der Geschichte der Ägyptologie.
Xenius über verborgene Schatzkammern, verfluchte Grabmale und darüber, wie Zahnprobleme den mächtigen Pharaonen das Leben zur Qual machten.
X:enius
Informationen zur Sendereihe X:ENIUS
X:enius ist das neue Wissensmagazin auf ARTE, das von Montag bis Freitag jeweils um 8.25 Uhr, 13.00 Uhr und um 17.55 Uhr ausgestrahlt wird. Abwechslungsreich und spielerisch handelt es sich um Roadmovie, Schatzsuche und Wissenschaftssendung zugleich.
In 26 Minuten Sendezeit führt eine klare Fragestellung zu einem alltagsbezogenen Thema wie ein roter Faden durch die Sendung.
Das Wissensmobil räumt dem Moderatorenpaar auf ihrer Tour durch Europa die Flexibilität ein, Experten aufzusuchen, Naturphänomene direkt vor Ort zu beobachten und spielerische Experimente am Platz durchzuführen.
Informationen zu den Moderatoren
Dörthe Eickelberg
Jetzt-Moderatorin und Eigentlich-Regisseurin, hat mit dem Dokumentarfilm ihre Neugier zum Beruf erklärt. So suchte sie ganz Island nach Elfen ab (was schwierig ist, da diese unsichtbar sind) und diplomierte damit an der Filmakademie. Der Film lief auf Festivals von Amerika bis Zimbabwe, und Dörthe lief hinterher. Parallel arbeitete sie als Live- Moderatorin, und um sich weiter abzuhärten, ging sie nach Kanada und erzählte in der Öffentlichkeit Witze. Es folgten Deutschland-Touren mit Kabarettisten, Samstags-Auftritte in Berliner Improvisationstheatern und 4 Minuten WDR Poetry Slam. Als sie dann in Handarbeit die Internet-Satiren "Be Berliner!" bastelte, war sie von X:enius nur noch einen Mausklick entfernt.
Pierre Girard
ist der Franzose in der Xenius-Truppe. Der gebürtige Elsässer wollte schon als Kind Journalist werden und begeisterte sich vor allem für Wissenschafts- und Umweltthemen. Vier Jahre lang berichtete er über die Aktivitäten des Weltraumbahnhofs in Kourou, Französisch-Guyana. Seit 2006 arbeitet er als Korrespondent für französische Printmedien und Fernsehsender in Berlin. Auch im X:enius-Mobil ist er nie ohne die beiden typischen Attribute des Reporters - Notizblock und Kaffeetasse – zu sehen.






