Geliebte Fische
Viele Menschen sind von Fischen fasziniert: Es gibt Naturschützer, die ausgestorbene Fischarten bei uns wieder heimisch machen wollen, und Menschen, die zu ihren japanischen Zierfischen eine ganz enge Beziehung entwickeln. X:enius steigt zu den geschuppten Freunden ins Wasser.
X:enius berichtet aus den Niederlanden, wie Ökologen versuchen, einer fast ausgestorbene Fischart am Rhein und in der Nordsee wieder auf die Sprünge zu helfen. Der Nordeeschnäpel ist ein Wanderfisch, der zwar in der Nordsee lebt, sich aber in Flüssen fortpflanzt. Deutsche und niederländische Naturschützer setzten Jungfische in der Lippe, einem Nebenfluss des Rheins, aus und verfolgen ihre weitere Spur mit modernster Technik. Mit Erfolg: Die Ökologen können beweisen, dass sich der Schnäpel in Rhein und Nordsee wieder vermehrt.
Liebhaber japanischer Koi-Karpfen sind bereit, für ein besonders schönes Exemplar Summen zu zahlen, die sonst zum Kauf eines Kleinwagens reichen. Klar, dass wenn so ein geschuppter Freund krank wird, ein Spezialist ins Haus kommt, ein auf Kois spezialisierter Tierarzt. X:enius begleitet eine Koi-OP – inklusive künstlicher Beatmung.
Die Überfischung der Meere ist ein großes Problem. Viele Menschen halten deshalb Aquakulturen für eine Alternative. Nur: die meisten Zuchtfische werden mit Fischmehl gefüttert, die Weltmeere für Fischzuchten weiter leergefischt. Deutsche Wissenschaftler suchen deshalb nach einer Alternative. Sie wollen Forellen zu Vegetariern machen – ganz im Sinne einer nachhaltigen Fischzucht.
Dörthe und Pierre machen sich mit ihrem Wissensmobil auf nach Büsum an der Nordseeküste. In der Gesellschaft für Marine Aquakultur treffen sie Dr. Sven Würtz. Wie lässt sich Stress bei Fischen vermeiden? Der Biologe weiß die Antwort.

X:enius
Informationen zur Sendereihe X:ENIUS
X:enius ist das neue Wissensmagazin auf ARTE, das von Montag bis Freitag jeweils um 8.45 Uhr und um 17.40 Uhr ausgestrahlt wird. Abwechslungsreich und spielerisch handelt es sich um Roadmovie, Schatzsuche und Wissenschaftssendung zugleich.
In 26 Minuten Sendezeit führt eine klare Fragestellung zu einem alltagsbezogenen Thema wie ein roter Faden durch die Sendung.
Das Wissensmobil räumt dem Moderatorenpaar auf ihrer Tour durch Europa die Flexibilität ein, Experten aufzusuchen, Naturphänomene direkt vor Ort zu beobachten und spielerische Experimente am Platz durchzuführen.
Informationen zu den Moderatoren
Dörthe Eickelberg
Jetzt-Moderatorin und Eigentlich-Regisseurin, hat mit dem Dokumentarfilm ihre Neugier zum Beruf erklärt. So suchte sie ganz Island nach Elfen ab (was schwierig ist, da diese unsichtbar sind) und diplomierte damit an der Filmakademie. Der Film lief auf Festivals von Amerika bis Zimbabwe, und Dörthe lief hinterher. Parallel arbeitete sie als Live- Moderatorin, und um sich weiter abzuhärten, ging sie nach Kanada und erzählte in der Öffentlichkeit Witze. Es folgten Deutschland-Touren mit Kabarettisten, Samstags-Auftritte in Berliner Improvisationstheatern und 4 Minuten WDR Poetry Slam. Als sie dann in Handarbeit die Internet-Satiren "Be Berliner!" bastelte, war sie von X:enius nur noch einen Mausklick entfernt.
Pierre Girard
ist der Franzose in der Xenius-Truppe. Der gebürtige Elsässer wollte schon als Kind Journalist werden und begeisterte sich vor allem für Wissenschafts- und Umweltthemen. Vier Jahre lang berichtete er über die Aktivitäten des Weltraumbahnhofs in Kourou, Französisch-Guyana. Seit 2006 arbeitet er als Korrespondent für französische Printmedien und Fernsehsender in Berlin. Auch im X:enius-Mobil ist er nie ohne die beiden typischen Attribute des Reporters - Notizblock und Kaffeetasse – zu sehen.






