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Flash ist Pflicht!

X:enius erhält Informatik Journalistenpreis der Uni Saarbrücken

ARTE Di 11.10.11, 08:45 Uhr

Lehrermangel in Japans ländlichen Regionen - Hiroshi Kobayashi scheint die Lösung hierfür gefunden zu haben. Er entwickelte eine vollautomatische Roboterlehrerin. Die fragt Wissen ab und kann sogar – Lehrerinnen like – ganz böse gucken. Allerdings hat Roboterlehrerin „Saya“ ein Problem: sie kann nur das wiedergeben, was ihr einprogrammiert worden ist. Selbständiges Lernen Fehlanzeige.

Das aber bedeutet Intelligenz. Für Menschen selbstverständlich weil überlebensnotwendig. Für Wissenschaftler und Ingenieure aber waren Roboter mit „Künstlicher Intelligenz“ bislang eher ein Wunschtraum. Intensiv wird deshalb an den artifiziellen „Lebewesen“ geforscht, die eine eigenständige Intelligenz haben und sich auf neue Situationen einstellen können. Doch obwohl weltweit schon Prototypen mit erstaunlichen Fähigkeiten entwickelt werden, ist man von einem Roboter, der auch nur die Lernfähigkeit eines Kleinkindes hätte, noch weit entfernt.

ICub ist da anders – sagen zumindest seine Entwickler. Der humanoide „Kindroboter“ soll lernen. Dafür nehmen sich seine Entwickler die Lernfähigkeit menschlicher Kleinkinder zum Vorbild. Ob der Transfer vom menschlichen Vorbild zum künstlichen Lebewesen gelingt, bleibt zurzeit noch fraglich. Und das obwohl international und interdisziplinar an iCub geforscht wird.

Viel bescheidener sind da die Ziele deutscher Ingenieure. Ihre kleinen Roboter sollen sich  an unbekanntes Terrain anpassen und aus diesen Erfahrungen lernen. Dörthe und Pierre besuchen deshalb das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz in Breme

Hier erfahren sie, wie schlau deren Roboter heute schon sind und wie deren künstliche Systeme das Lernen lernen.

X:enius – Die intelligenten Roboter kommen
Regie: Mike Kortsch
CvD: Swen Gummich
Beitragsautorin: Antje Christ
Redaktion: Miriam Carbe


Erstausstrahlung am 11.10.2011

X:enius

Informationen zur Sendereihe X:ENIUS

X:enius ist das neue Wissensmagazin auf ARTE, das von Montag bis Freitag jeweils um 8.25 Uhr, 13.00 Uhr und um 17.55 Uhr ausgestrahlt wird. Abwechslungsreich und spielerisch handelt es sich um Roadmovie, Schatzsuche und Wissenschaftssendung zugleich.

In 26 Minuten Sendezeit führt eine klare Fragestellung zu einem alltagsbezogenen Thema wie ein roter Faden durch die Sendung.

Das Wissensmobil räumt dem Moderatorenpaar auf ihrer Tour durch Europa die Flexibilität ein, Experten aufzusuchen, Naturphänomene direkt vor Ort zu beobachten und spielerische Experimente am Platz durchzuführen.
 

Informationen zu den Moderatoren

Dörthe Eickelberg

Jetzt-Moderatorin und Eigentlich-Regisseurin, hat mit dem Dokumentarfilm ihre Neugier zum Beruf erklärt. So suchte sie ganz Island nach Elfen ab (was schwierig ist, da diese unsichtbar sind) und diplomierte damit an der Filmakademie. Der Film lief auf Festivals von Amerika bis Zimbabwe, und Dörthe lief hinterher. Parallel arbeitete sie als Live- Moderatorin, und um sich weiter abzuhärten, ging sie nach Kanada und erzählte in der Öffentlichkeit Witze. Es folgten Deutschland-Touren mit Kabarettisten, Samstags-Auftritte in Berliner Improvisationstheatern und 4 Minuten WDR Poetry Slam. Als sie dann in Handarbeit die Internet-Satiren "Be Berliner!" bastelte, war sie von X:enius nur noch einen Mausklick entfernt.


Pierre Girard

ist der Franzose in der Xenius-Truppe. Der gebürtige Elsässer wollte schon als Kind Journalist werden und begeisterte sich vor allem für Wissenschafts- und Umweltthemen. Vier Jahre lang berichtete er über die Aktivitäten des Weltraumbahnhofs in Kourou, Französisch-Guyana. Seit 2006 arbeitet er als Korrespondent für französische Printmedien und Fernsehsender in Berlin. Auch im X:enius-Mobil ist er nie ohne die beiden typischen Attribute des Reporters - Notizblock und Kaffeetasse – zu sehen.

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