Die Geschichte der verschlüsselten Botschaften
Jedes Kind kennt das Spiel mit Geheimschrift oder Geheimsprache, nur wer den Code kennt, versteht die Botschaft und gehört zum Zirkel der Wissenden. Das ist aber nicht nur ein Kinderspiel, denn seit jeher haben Menschen versucht ihre Botschaften zu verschlüsseln und Nachrichten so nur für wenige Ausgewählte lesbar zu machen und natürlich für den Feind unverständlich zu bleiben.
Das Resultat ist eine Fülle an Geheimschriften, die mit verschiedenen mathematischen und grafischen Systemen und für die unterschiedlichsten Zwecke entwickelt wurden. So verwenden nicht nur Spionageringe und Subkulturen verschlüsselte Botschaften – auch Rockstars fanden Mittel und Wege ihre Inhalte so an der Zensur vorbeizuschmuggeln, und nur wer in der Lage ist die Inhalte zu entschlüsseln, versteht sie auch.
Am Bekanntesten sind wohl die Geheimschriften die große Herrscher wie Julius Cäsar und auch Ludwig XIV. entwickeln ließen. Ein Brief, verfasst in der „Grand Chiffre“, birgt möglicherweise die Identität des Mannes in der eisernen Maske. Im Militärarchiv in Paris treffen Dörthe und Pierre einen Kryptographen, der ihnen hilft den Inhalt dieses Briefes zu entziffern.
Sie erfahren, wie diese Geheimschriften konstruiert wurden und wie Kryptographen dazu beitragen können, seit Jahrhunderten unbekannte Schrift wieder lesbar zu machen.

Erstausstrahlung am 12.01.2011
X:enius
Informationen zur Sendereihe X:ENIUS
X:enius ist das neue Wissensmagazin auf ARTE, das von Montag bis Freitag jeweils um 8.25 Uhr, 13.00 Uhr und um 17.55 Uhr ausgestrahlt wird. Abwechslungsreich und spielerisch handelt es sich um Roadmovie, Schatzsuche und Wissenschaftssendung zugleich.
In 26 Minuten Sendezeit führt eine klare Fragestellung zu einem alltagsbezogenen Thema wie ein roter Faden durch die Sendung.
Das Wissensmobil räumt dem Moderatorenpaar auf ihrer Tour durch Europa die Flexibilität ein, Experten aufzusuchen, Naturphänomene direkt vor Ort zu beobachten und spielerische Experimente am Platz durchzuführen.
Informationen zu den Moderatoren
Dörthe Eickelberg
Jetzt-Moderatorin und Eigentlich-Regisseurin, hat mit dem Dokumentarfilm ihre Neugier zum Beruf erklärt. So suchte sie ganz Island nach Elfen ab (was schwierig ist, da diese unsichtbar sind) und diplomierte damit an der Filmakademie. Der Film lief auf Festivals von Amerika bis Zimbabwe, und Dörthe lief hinterher. Parallel arbeitete sie als Live- Moderatorin, und um sich weiter abzuhärten, ging sie nach Kanada und erzählte in der Öffentlichkeit Witze. Es folgten Deutschland-Touren mit Kabarettisten, Samstags-Auftritte in Berliner Improvisationstheatern und 4 Minuten WDR Poetry Slam. Als sie dann in Handarbeit die Internet-Satiren "Be Berliner!" bastelte, war sie von X:enius nur noch einen Mausklick entfernt.
Pierre Girard
ist der Franzose in der Xenius-Truppe. Der gebürtige Elsässer wollte schon als Kind Journalist werden und begeisterte sich vor allem für Wissenschafts- und Umweltthemen. Vier Jahre lang berichtete er über die Aktivitäten des Weltraumbahnhofs in Kourou, Französisch-Guyana. Seit 2006 arbeitet er als Korrespondent für französische Printmedien und Fernsehsender in Berlin. Auch im X:enius-Mobil ist er nie ohne die beiden typischen Attribute des Reporters - Notizblock und Kaffeetasse – zu sehen.






