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Flash ist Pflicht!

Blick ins Innere: Visualisierung in der Medizin

ARTE Do 21.10.10, 08:45 Uhr

2010 feiert Berlin seine Wissenschaften: Die Ausstellung „WeltWissen. 300 Jahre Wissenschaften in Berlin“ bildet den Höhepunkt des Berliner Wissenschaftsjahres. Xenius nimmt diese Ausstellung zum Anlass, genauer nachzufragen, wie Wissen in die Welt kommt: Wissenschaft durchläuft verschiedene Phasen, bis sie Erkenntnisse präsentieren kann. Forscher müssen reisen, um an Orte der Erkenntnis zu kommen. Sie experimentieren, machen die Ergebnisse sichtbar und zeigen sie in Bildern. Und schließlich archivieren sie die Forschungen und erhalten sie für die Nachwelt. Bei X:enius werden diese Phasen der Wissenschaft einmal ganz anders beleuchtet!



X:enius besucht heute die anatomische Sammlung der Berliner Charité. Konservierte Teile menschlicher Körper sorgen für Gänsehaut, aber Dörthe und Pierre sind gleichzeitig fasziniert von den kunstvollen Nachbildungen einzelner Organe. Sie treffen auf eine Präparatorin, die ihre Tätigkeit als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Kunst versteht. Denn der Wunsch, möglichst alles zu sehen und im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen, ist so alt wie die Menschheit.

X:enius auf einer Zeitreise: Wir verfolgen die Geschichte des Einblicks in den menschlichen Körper vom Anatomischen Theater übers Röntgen bis hin zum modernen Magnetresonanztomographen. Wir zeigen, wie Unsichtbares mittels der Erfindung der Mikroskopie plötzlich sichtbar wurde, aber auch, daß trotz aller Technisierung in der modernen Medizin auf Menschen und ihre Begabungen nicht verzichtet werden kann.

X:enius stellt die Frage, ob wir heutzutage wirklich alles sehen wollen, was wir sehen können. Am Beispiel der Pränataldiagnostik wird die Brisanz dieses Themas klar.  

Erstausstrahlung am 21.10.2010

X:enius

Informationen zur Sendereihe X:ENIUS

X:enius ist das neue Wissensmagazin auf ARTE, das von Montag bis Freitag jeweils um 8.25 Uhr, 13.00 Uhr und um 17.55 Uhr ausgestrahlt wird. Abwechslungsreich und spielerisch handelt es sich um Roadmovie, Schatzsuche und Wissenschaftssendung zugleich.

In 26 Minuten Sendezeit führt eine klare Fragestellung zu einem alltagsbezogenen Thema wie ein roter Faden durch die Sendung.

Das Wissensmobil räumt dem Moderatorenpaar auf ihrer Tour durch Europa die Flexibilität ein, Experten aufzusuchen, Naturphänomene direkt vor Ort zu beobachten und spielerische Experimente am Platz durchzuführen.
 

Informationen zu den Moderatoren

Dörthe Eickelberg

Jetzt-Moderatorin und Eigentlich-Regisseurin, hat mit dem Dokumentarfilm ihre Neugier zum Beruf erklärt. So suchte sie ganz Island nach Elfen ab (was schwierig ist, da diese unsichtbar sind) und diplomierte damit an der Filmakademie. Der Film lief auf Festivals von Amerika bis Zimbabwe, und Dörthe lief hinterher. Parallel arbeitete sie als Live- Moderatorin, und um sich weiter abzuhärten, ging sie nach Kanada und erzählte in der Öffentlichkeit Witze. Es folgten Deutschland-Touren mit Kabarettisten, Samstags-Auftritte in Berliner Improvisationstheatern und 4 Minuten WDR Poetry Slam. Als sie dann in Handarbeit die Internet-Satiren "Be Berliner!" bastelte, war sie von X:enius nur noch einen Mausklick entfernt.


Pierre Girard

ist der Franzose in der Xenius-Truppe. Der gebürtige Elsässer wollte schon als Kind Journalist werden und begeisterte sich vor allem für Wissenschafts- und Umweltthemen. Vier Jahre lang berichtete er über die Aktivitäten des Weltraumbahnhofs in Kourou, Französisch-Guyana. Seit 2006 arbeitet er als Korrespondent für französische Printmedien und Fernsehsender in Berlin. Auch im X:enius-Mobil ist er nie ohne die beiden typischen Attribute des Reporters - Notizblock und Kaffeetasse – zu sehen.

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