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TOP THEMA

SWR Mi 11.07.07, 20:15 Uhr

TOP THEMA

„topthema“, Mittwoch, 11. Juli 2007, 20.15 – 21.45 Uhr im SWR-Fernsehen
Alptraum Pflegefall: Alt, krank und abgeschoben?

Abgeschoben, ruhiggestellt, zu Tode gepflegt, und die Justiz schaut häufig weg. Skandalöse Zustände in deutschen Pflegeinstitutionen zeigen: die zunehmende Angst vieler Menschen, im Alter in einem Heim zu enden, ist berechtigt. Am Mittwoch, den 11. Juli 2007, sendet das SWR Fernsehen im Rahmen seiner losen Reihe „topthema“ einen 90-minütigen Schwerpunkt zum Pflegenotstand in Deutschland. Das Thema ist hochaktuell, zumal sich die Große Koalition gerade zu einem Kompromiss bei der lange kontrovers diskutierten Reform der Pflegeversicherung durchgerungen hat.

Was bringen die Gesetzesänderungen für die Betroffenen? Dazu wollen die Moderatorinnen Anke Hlauschka und Birgitta Weber mit Einspielfilmen und einer Live-Diskussion im Studio Antworten finden. Zu Wort kommen verantwortliche Politiker, verzweifelte Angehörige, die vor allem mit der privaten häuslichen Pflege oft hoffnungslos überfordert sind, sowie Pfleger und Experten der Krankenkassen.

In der Sendung wird das ganze Ausmaß des Pflegeskandals dargestellt wie Fixierung, Unterernährung, Medikamenten-Missbrauch, überfordertem Personal und illegalen Pflegekräften, kurz: der alltägliche Horror in deutschen Pflegeheimen. Aufgezeigt werden aber auch Alternativen zur institutionalisierten Pflege, wie etwa das sogenannte „Mehrgenerationenhaus“.

Die Gäste in „topthema“ aus der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin sind u. a.:
Malu Dreyer, SPD, Gesundheits- und Sozialministerin in Rheinland-Pfalz,
Daniel Bahr, FDP, gesundheitspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion,
Claudia Kleinert, TV-Journalistin („Das Wetter im Ersten“), die lange zuhause ihren Vater pflegte,
Claus Fussek, ehemaliger Pflegedienstleiter und Buchautor,
Peter Pick, Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDS),
Bernd Meurer, Heimleiter und Präsident des Bundesverb. priv. Anbieter sozialer Dienste.

In loser und flexibler Reihe sendet das SWR Fernsehen das neue „topthema“ – ein Programmschwerpunkt zu aktuellen politischen Themen oder auch zu historischen Ereignissen. Hintergrundberichte, Einspielfilme oder Dokumentationen wechseln mit Live-Diskussionen und Serviceelementen und ergänzen sich gegenseitig. Dem Zuschauer wird damit die Möglichkeit geboten, sich umfassend zu einem Thema zu informieren.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Heike Rossel, Tel.: 06131/929-3272, E-Mail: heike.rossel@swr.de. Fotos zum Herunterladen finden Sie auf ARD-Foto.de.

Quergefragt

Informationen zur Sendereihe QUERGEFRAGT

  • mittwochs,
    20:15 Uhr

Quere Themen, quere Menschen, aktuelle und kompetente Information auch mal abseits des journalistischen Mainstreams. Das ist „Quergefragt – Talk aus dem Staatstheater“. Jeden Mittwoch nehmen vier Gäste aus Politik und Gesellschaft auf den roten Sofas von Anke Hlauschka Platz. Hat der Kanzler das Vertrauen der Wähler verspielt? Wie gefährlich sind weiche Drogen? Wer kann den Reformstau in Deutschland beseitigen? Über diese Themen wird bei Quergefragt engagiert gestritten.Harter Polit-Talk und einfühlsame Interviews werden bei Quergefragt vereint. Die Sendung setzt so einen neuen Akzent in der deutschen Talkshow-Landschaft. Auch der Anblick des Mainzer Doms, den der Zuschauer durch die Glasfassade des Theaters ständig im Blick hat, mahnt Moderatoren und Macher von Quergefragt an die Suche nach Wahrheit.

Informationen zur Moderatorin

Anke Hlauschka

Sie steht für Politik pur: Elf Jahre lange moderierte Anke Hlauschka das "Tagesgespräch" im Hörfunk, zunächst im SWF, nach der Fusion im SWR. Ihre Interviews mit Politikern aus Bund und Land haben sie überregional bekannt gemacht. Angefangen hat sie mit Prominenten-Talks aber schon viel früher: 1975 für die Sendung "SWF3-Extra-Drei". Später moderierte sie zahlreiche Politik- und Nachrichtensendungen im damaligen Südwestfunk.


Aufgewachsen ist Anke Hlauschka in Schweinfurt. Ein Soziologiestudium in München brach sie ab, weil das Angebot eines Hörfunkvolontariats beim Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart lockte. Danach arbeitete Hlauschka als Redakteurin im SDR-Zeitfunk und in der Nachrichtenredaktion. Es folgte ein einjähriges Zwischenspiel beim Südwestfunk in Tübingen und dann der Wechsel in die damalige Südwestfunk-Zentrale nach Baden-Baden.
 

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