Standort Deutschland in Europa: Ist uns Arbeit nichts mehr wert
Standort Deutschland in Europa: Ist uns Arbeit nichts mehr wert?
Wer arbeitet, soll von seinem Verdienst auch leben können. Deshalb fordern die Gewerkschaften in Deutschland einen Mindestlohn von 7,50 Euro. Die Linkspartei will sogar bis zu 10 Euro pro Stunde festschreiben, um Lohndumping in Zukunft zu verhindern. Eine Horrorvorstellung für viele deutsche Unternehmer. Sie drohen mit Abwanderung ins Ausland, wo Arbeit billiger zu haben ist. So hat Polen zwar auch einen Mindestlohn, doch liegt dieser deutlich unter den 7,50 Euro. Dass ein Mindestlohn nicht automatisch zu Arbeitsplatzabbau führen muss, zeigt das Beispiel Großbritannien. Dort hat die Zahl der Arbeitlosen seit seiner Einführung 1999 trotzdem stark abgenommen. Sichert ein Mindestlohn Arbeitsplätze? Oder treibt er die Unternehmen aus dem Land? Welchen Wert hat Arbeit in Deutschland und bei unseren europäischen Nachbarn?
Über diese und andere Fragen diskutieren Anke Hlauschka und Christian Döring am 7. Juni aus dem Staatstheater in Mainz mit:
Dr. Michael Fuchs, Mitglied des Bundestages, CDU
Dr. Regina Görner, Vorstand IG-Metall
Dr. Gerhard F. Braun, Bundesverband Arbeitgeber und Gesellschafter der Karl Otto Braun KG
Lucy Redler, Vorstandsvorsitzende WASG Berlin
Quergefragt
Informationen zur Sendereihe QUERGEFRAGT
Quere Themen, quere Menschen, aktuelle und kompetente Information auch mal abseits des journalistischen Mainstreams. Das ist „Quergefragt – Talk aus dem Staatstheater“. Jeden Mittwoch nehmen vier Gäste aus Politik und Gesellschaft auf den roten Sofas von Anke Hlauschka Platz. Hat der Kanzler das Vertrauen der Wähler verspielt? Wie gefährlich sind weiche Drogen? Wer kann den Reformstau in Deutschland beseitigen? Über diese Themen wird bei Quergefragt engagiert gestritten.Harter Polit-Talk und einfühlsame Interviews werden bei Quergefragt vereint. Die Sendung setzt so einen neuen Akzent in der deutschen Talkshow-Landschaft. Auch der Anblick des Mainzer Doms, den der Zuschauer durch die Glasfassade des Theaters ständig im Blick hat, mahnt Moderatoren und Macher von Quergefragt an die Suche nach Wahrheit.
Informationen zur Moderatorin
Anke Hlauschka
Sie steht für Politik pur: Elf Jahre lange moderierte Anke Hlauschka das "Tagesgespräch" im Hörfunk, zunächst im SWF, nach der Fusion im SWR. Ihre Interviews mit Politikern aus Bund und Land haben sie überregional bekannt gemacht. Angefangen hat sie mit Prominenten-Talks aber schon viel früher: 1975 für die Sendung "SWF3-Extra-Drei". Später moderierte sie zahlreiche Politik- und Nachrichtensendungen im damaligen Südwestfunk.
Aufgewachsen ist Anke Hlauschka in Schweinfurt. Ein Soziologiestudium in München brach sie ab, weil das Angebot eines Hörfunkvolontariats beim Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart lockte. Danach arbeitete Hlauschka als Redakteurin im SDR-Zeitfunk und in der Nachrichtenredaktion. Es folgte ein einjähriges Zwischenspiel beim Südwestfunk in Tübingen und dann der Wechsel in die damalige Südwestfunk-Zentrale nach Baden-Baden.




