zitat

Quergefragt - Streit um die Sozialkassen: Ist Rente künftig Privatsache

SWR Mi 07.09.05, 20:15 Uhr

Streit um die Sozialkassen: Ist Rente künftig Privatsache?

Quergefragt, Mittwoch, 7. September 2005
20.15 – 21.00 Uhr im SÜDWEST Fernsehen:

Nach dem TV-Duell scheinen die TV-Zuschauer ratlos. Der Showdown zwischen Angela Merkel und Gerhard Schröder am vergangenen Sonntag hat viele der 20 Millionen Rentner in Deutschland verunsichert. Geht es nach dem Willen von Merkels „Schattenminister“ Kirchhof, dann könnte die Rente bald Privatsache sein. Die Bürger sollen ihre eigene Altersversorgung aufbauen. Zwar versichert die Kanzlerkandidatin der Union, sich ans eigene Programm halten und die staatliche Rente erhalten zu wollen. Trotzdem bleiben die Finanzierungskonzepte umstritten.

So weist die zuständige Ministerin Ulla Schmidt die Kirchhof-Pläne als sozialen Kahlschlag und das Unions-Programm als unfinanzierbar zurück. Statt dessen setzt sie auf die Weiterführung des derzeitigen Regierungskurses. Doch bei einem „Weiter so“ droht der Sozialkasse in Zukunft der Kollaps: So wird Rente nach Kassenlage für die heutigen Ruheständler wohl noch weitere Kürzungen und Nullrunden bedeuten – und das in einer Zeit, in der auch für alte Menschen die Benzinpreise fast wöchentlich steigen.

Soll sich der Staat aus der Finanzierung der Altersvorsorge zurückziehen?
Welches Konzept für künftige Rentner wird beim Regierungswechsel umgesetzt?
Welches Erbe hat Rot-Grün den heutigen Rentnern hinterlassen?

„Streit um die Sozialkassen: Ist Rente künftig Privatsache?“ Über diese und andere Fragen diskutieren
Anke Hlauschka und Christian Döring am 7. September in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin u. a. mit:

Christa Stewens
CSU, Sozialministerin Bayern

Marion Caspers-Merk
Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Gesundheit und Soziale Sicherung, SPD

Rainer Brüderle
stv. Vorsitzender der FDP-Fraktion

Edzard Reuter
ehem. Vorstandsvorsitzender der Daimler Benz AG

Quergefragt

Informationen zur Sendereihe QUERGEFRAGT

  • mittwochs,
    20:15 Uhr

Quere Themen, quere Menschen, aktuelle und kompetente Information auch mal abseits des journalistischen Mainstreams. Das ist „Quergefragt – Talk aus dem Staatstheater“. Jeden Mittwoch nehmen vier Gäste aus Politik und Gesellschaft auf den roten Sofas von Anke Hlauschka Platz. Hat der Kanzler das Vertrauen der Wähler verspielt? Wie gefährlich sind weiche Drogen? Wer kann den Reformstau in Deutschland beseitigen? Über diese Themen wird bei Quergefragt engagiert gestritten.Harter Polit-Talk und einfühlsame Interviews werden bei Quergefragt vereint. Die Sendung setzt so einen neuen Akzent in der deutschen Talkshow-Landschaft. Auch der Anblick des Mainzer Doms, den der Zuschauer durch die Glasfassade des Theaters ständig im Blick hat, mahnt Moderatoren und Macher von Quergefragt an die Suche nach Wahrheit.

Informationen zur Moderatorin

Anke Hlauschka

Sie steht für Politik pur: Elf Jahre lange moderierte Anke Hlauschka das "Tagesgespräch" im Hörfunk, zunächst im SWF, nach der Fusion im SWR. Ihre Interviews mit Politikern aus Bund und Land haben sie überregional bekannt gemacht. Angefangen hat sie mit Prominenten-Talks aber schon viel früher: 1975 für die Sendung "SWF3-Extra-Drei". Später moderierte sie zahlreiche Politik- und Nachrichtensendungen im damaligen Südwestfunk.


Aufgewachsen ist Anke Hlauschka in Schweinfurt. Ein Soziologiestudium in München brach sie ab, weil das Angebot eines Hörfunkvolontariats beim Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart lockte. Danach arbeitete Hlauschka als Redakteurin im SDR-Zeitfunk und in der Nachrichtenredaktion. Es folgte ein einjähriges Zwischenspiel beim Südwestfunk in Tübingen und dann der Wechsel in die damalige Südwestfunk-Zentrale nach Baden-Baden.
 

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