Quergefragt - Sterbehilfe: Wie weit dürfen wir gehen
Sterbehilfe: Wie weit dürfen wir gehen?
Quergefragt, Mittwoch, 16. November 2005, 20.15-21.00 Uhr im SÜDWEST Fernsehen:
Die Mehrwertsteuer steigt um drei Prozentpunkte, Pendlerpauschale und Sparerfreibetrag werden gekürzt, die Eigenheimzulage wird komplett abgeschafft. Diese Große Koalition wird teuer für die Deutschen. Dafür versprechen Union und SPD, dass sie in ihrer Regierungszeit mehr Arbeitsplätze schaffen wollen. Durch ein groß angelegtes Investitionsprogramm, Senkung der Lohnnebenkosten und weniger Kündigungsschutz soll das gelingen. Gleichzeitig werden Merkel und Co. neue Schulden in Rekordhöhe machen. Die Opposition hat dagegen schon eine Verfassungsklage angekündigt.
Von allen Seiten hagelt es Kritik am Koalitionsvertrag. Der große Wurf sei nicht gelungen, die neue Regierung verzettele sich in Details, monieren Gewerkschaften, Arbeitgeber-, Mittelstands- und Handwerksvertreter unisono. Dabei wird Schwarz-Rot letztendlich wohl nur daran gemessen werden, ob es dem Regierungsbündnis gelingt, die deutsche Wirtschaft wieder anzukurbeln.
Was ist übrig geblieben von den Wahlversprechen? Wäre es nicht besser, wenn der Staat mehr sparen würde, als die Steuern zu erhöhen? Fördert das Regierungsprogramm statt neuer Arbeitsplätze die Schwarzarbeit?
Über diese und andere Fragen diskutieren Anke Hlauschka und
Christian Döring am 16. November aus dem Mainzer Staatstheater mit:
Kurt Beck
SPD, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und erster stellvertretender Parteivorsitzender
Dr. Annette Schavan
CDU, designierte Bundesministerin für Bildung und Forschung und stellvertretende Parteivorsitzende
Dr. Hermann Otto Solms
FDP, Steuerexperte und Bundestags-Vizepräsident
Dr. Heribert Prantl
Ressort-Leiter Innenpolitik der Süddeutschen Zeitung
Quergefragt
Informationen zur Sendereihe QUERGEFRAGT
Quere Themen, quere Menschen, aktuelle und kompetente Information auch mal abseits des journalistischen Mainstreams. Das ist „Quergefragt – Talk aus dem Staatstheater“. Jeden Mittwoch nehmen vier Gäste aus Politik und Gesellschaft auf den roten Sofas von Anke Hlauschka Platz. Hat der Kanzler das Vertrauen der Wähler verspielt? Wie gefährlich sind weiche Drogen? Wer kann den Reformstau in Deutschland beseitigen? Über diese Themen wird bei Quergefragt engagiert gestritten.Harter Polit-Talk und einfühlsame Interviews werden bei Quergefragt vereint. Die Sendung setzt so einen neuen Akzent in der deutschen Talkshow-Landschaft. Auch der Anblick des Mainzer Doms, den der Zuschauer durch die Glasfassade des Theaters ständig im Blick hat, mahnt Moderatoren und Macher von Quergefragt an die Suche nach Wahrheit.
Informationen zur Moderatorin
Anke Hlauschka
Sie steht für Politik pur: Elf Jahre lange moderierte Anke Hlauschka das "Tagesgespräch" im Hörfunk, zunächst im SWF, nach der Fusion im SWR. Ihre Interviews mit Politikern aus Bund und Land haben sie überregional bekannt gemacht. Angefangen hat sie mit Prominenten-Talks aber schon viel früher: 1975 für die Sendung "SWF3-Extra-Drei". Später moderierte sie zahlreiche Politik- und Nachrichtensendungen im damaligen Südwestfunk.
Aufgewachsen ist Anke Hlauschka in Schweinfurt. Ein Soziologiestudium in München brach sie ab, weil das Angebot eines Hörfunkvolontariats beim Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart lockte. Danach arbeitete Hlauschka als Redakteurin im SDR-Zeitfunk und in der Nachrichtenredaktion. Es folgte ein einjähriges Zwischenspiel beim Südwestfunk in Tübingen und dann der Wechsel in die damalige Südwestfunk-Zentrale nach Baden-Baden.




