Quergefragt - Münte geht von Bord Schiffbruch für die große Koalition
Münte geht von Bord: Schiffbruch für die große Koalition?
Quergefragt, Mittwoch, 2. November 2005, 20.15–21.00 Uhr im SÜDWEST Fernsehen:
Einen „Unfall“ nannte es der bayerische SPD-Fraktionsvize Ludwig Stiegler – doch es ist wohl eher ein GAU: Der überraschende Abgang von Franz Müntefering erschüttert das politische Berlin. Nach dessen Verzicht auf den Parteivorsitz findet sich die SPD in einer der schwersten Krisen ihrer Geschichte wieder.
Doch auch die Union schaut mit Sorge auf den potentiellen Koalitionspartner. Nachdem Franz Müntefering den Parteivorsitz hingeworfen hat, steht nun auch Edmund Stoiber nicht mehr als künftiger Wirtschaftsminister zur Verfügung. Das komplizierte Machtsystem innerhalb beider Koalitionspartner scheint völlig aus den Fugen.
Ist die große Koalition lange vor Unterzeichnung des Koalitionsvertrages gescheitert?
Stehen am Ende gar Neuwahlen ins Haus
Was kommt nach Münteferings Abgang?
Ist die SPD jetzt überhaupt noch regierungsfähig?
Platzt am Ende gar die große Koalition?
Über diese und andere Fragen diskutieren Anke Hlauschka und Christian Döring live im Mainzer Staatstheater unter anderem mit:
Dr. Ralf Stegner
Innenminister von Schleswig-Holstein, SPD
Rainer Brüderle
stellv. Fraktionsvorsitzender der FDP
Wolfgang Bosbach
stellv. Fraktionsvorsitzender CDU/CSU
Wulf Schmiese
Korrespondent Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Quergefragt
Informationen zur Sendereihe QUERGEFRAGT
Quere Themen, quere Menschen, aktuelle und kompetente Information auch mal abseits des journalistischen Mainstreams. Das ist „Quergefragt – Talk aus dem Staatstheater“. Jeden Mittwoch nehmen vier Gäste aus Politik und Gesellschaft auf den roten Sofas von Anke Hlauschka Platz. Hat der Kanzler das Vertrauen der Wähler verspielt? Wie gefährlich sind weiche Drogen? Wer kann den Reformstau in Deutschland beseitigen? Über diese Themen wird bei Quergefragt engagiert gestritten.Harter Polit-Talk und einfühlsame Interviews werden bei Quergefragt vereint. Die Sendung setzt so einen neuen Akzent in der deutschen Talkshow-Landschaft. Auch der Anblick des Mainzer Doms, den der Zuschauer durch die Glasfassade des Theaters ständig im Blick hat, mahnt Moderatoren und Macher von Quergefragt an die Suche nach Wahrheit.
Informationen zur Moderatorin
Anke Hlauschka
Sie steht für Politik pur: Elf Jahre lange moderierte Anke Hlauschka das "Tagesgespräch" im Hörfunk, zunächst im SWF, nach der Fusion im SWR. Ihre Interviews mit Politikern aus Bund und Land haben sie überregional bekannt gemacht. Angefangen hat sie mit Prominenten-Talks aber schon viel früher: 1975 für die Sendung "SWF3-Extra-Drei". Später moderierte sie zahlreiche Politik- und Nachrichtensendungen im damaligen Südwestfunk.
Aufgewachsen ist Anke Hlauschka in Schweinfurt. Ein Soziologiestudium in München brach sie ab, weil das Angebot eines Hörfunkvolontariats beim Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart lockte. Danach arbeitete Hlauschka als Redakteurin im SDR-Zeitfunk und in der Nachrichtenredaktion. Es folgte ein einjähriges Zwischenspiel beim Südwestfunk in Tübingen und dann der Wechsel in die damalige Südwestfunk-Zentrale nach Baden-Baden.




