Quergefragt - Merkels Programm: Wer muss sich vor der eisernen Angela fürchten
Merkels Programm: Wer muss sich vor der eisernen Angela fürchten?
Quergefragt, Mittwoch, 13. Juli 2005
20.15–21.00 Uhr im SÜDWEST Fernsehen:
Die Kanzler-Kandidatin legt die Karten auf den Tisch: Wenn die Union die Regierung übernimmt, will Angela Merkel die Mehrwertsteuer erhöhen, die Pendlerpauschale kürzen und die Steuerfreiheit von Nachtzuschlägen abschaffen. „Unsozial und nicht finanzierbar“, geißelt prompt Gerhard Schröder das Wahlprogramm von CDU und CSU. Merkel hält dagegen, die Union setze bewusst auf Ehrlichkeit: „Der Wähler will wissen, was auf ihn zukommt“.
Doch ob der Wähler das jetzt wirklich weiß, ist fraglich. Die Gesundheitsprämie soll kommen – in welcher Höhe, wird allerdings nicht gesagt. Familien soll es besser gehen – von welchem Geld, bleibt unklar. Und welche Vergünstigungen im Falle einer großen Steuerreform gestrichen werden sollen – die Union verrät auch dies nicht. Eiserne Lady oder Pfarrerstochter mit sozialem Gewissen? Noch weiß die Republik nicht, wie das wahre Gesicht der Angela Merkel aussieht. Kann die Union mit diesem Programm die Wahl für sich entscheiden? Wie viel Ehrlichkeit verträgt der Wähler?
Über diese und andere Fragen diskutieren
Anke Hlauschka und Christian Döring am Mittwoch im Mainzer Staatstheater mit:
Wolfgang Clement
Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, SPD
Dr. Wolfgang Schäuble
stv. Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag, CDU
Bodo Ramelow
Vorstandsmitglied PDS
Tissy Bruns
Parlamentskorrespondentin des "Tagesspiegel"
Quergefragt
Informationen zur Sendereihe QUERGEFRAGT
Quere Themen, quere Menschen, aktuelle und kompetente Information auch mal abseits des journalistischen Mainstreams. Das ist „Quergefragt – Talk aus dem Staatstheater“. Jeden Mittwoch nehmen vier Gäste aus Politik und Gesellschaft auf den roten Sofas von Anke Hlauschka Platz. Hat der Kanzler das Vertrauen der Wähler verspielt? Wie gefährlich sind weiche Drogen? Wer kann den Reformstau in Deutschland beseitigen? Über diese Themen wird bei Quergefragt engagiert gestritten.Harter Polit-Talk und einfühlsame Interviews werden bei Quergefragt vereint. Die Sendung setzt so einen neuen Akzent in der deutschen Talkshow-Landschaft. Auch der Anblick des Mainzer Doms, den der Zuschauer durch die Glasfassade des Theaters ständig im Blick hat, mahnt Moderatoren und Macher von Quergefragt an die Suche nach Wahrheit.
Informationen zur Moderatorin
Anke Hlauschka
Sie steht für Politik pur: Elf Jahre lange moderierte Anke Hlauschka das "Tagesgespräch" im Hörfunk, zunächst im SWF, nach der Fusion im SWR. Ihre Interviews mit Politikern aus Bund und Land haben sie überregional bekannt gemacht. Angefangen hat sie mit Prominenten-Talks aber schon viel früher: 1975 für die Sendung "SWF3-Extra-Drei". Später moderierte sie zahlreiche Politik- und Nachrichtensendungen im damaligen Südwestfunk.
Aufgewachsen ist Anke Hlauschka in Schweinfurt. Ein Soziologiestudium in München brach sie ab, weil das Angebot eines Hörfunkvolontariats beim Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart lockte. Danach arbeitete Hlauschka als Redakteurin im SDR-Zeitfunk und in der Nachrichtenredaktion. Es folgte ein einjähriges Zwischenspiel beim Südwestfunk in Tübingen und dann der Wechsel in die damalige Südwestfunk-Zentrale nach Baden-Baden.




