Quergefragt - Merkels Erklärung: schöne Bescherung
Merkels Erklärung: schöne Bescherung?
Quergefragt, Mittwoch, 30. November 2005, 20.15 – 21.00 Uhr im SÜDWEST Fernsehen:
Die Erwartungen an Angela Merkels Regierungserklärung sind hoch: Aufbruchstimmung soll sie vermitteln, prägnant verdeutlichen wofür dieses neue Kabinett steht. Viele fürchten, die Botschaft lautet: Blut, Schweiß und Tränen sind nötig für Deutschlands Zukunft. Dass wir eine „Arbeitsregierung“ haben, machen schon die ersten Amtstage klar. Ohne Verzögerung werden im Koalitionsvertrag verabredete Maßnahmen umgesetzt. Auch Merkels erste Auslandstermine sind mehr Arbeitstreffen als bloße höfliche Antrittsbesuche.
Zu Hause überschatten währenddessen der Streit um die Abgeordneten-Pensionen, den geplanten Bahn-Umzug sowie die neuesten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit Merkels Einstand. Wieder sind mehr Menschen ohne Job. Wie schon Schröder will sich die neue Kanzlerin am Abbau der Arbeitslosigkeit messen lassen. Vielleicht hilft dabei ja ein Blick zu den europäischen Nachbarn: Über der Grenze in Österreich hat man die Reformen für den Arbeitsmarkt erfolgreich umgesetzt. So erfolgreich, dass inzwischen deutsche Arbeitnehmer scharenweise in die Alpenrepublik gehen, um dort ihren Unterhalt zu verdienen.
Sollen auch die Abgeordneten bei sich selbst sparen?
Schafft es Merkel, mit ihrer Politik die Zahl der Arbeitslosen zu verringern?
Was ist das Erfolgsgeheimnis der österreichischen Regierung?
Über diese und andere Fragen diskutieren
Anke Hlauschka und Christian Döring am 30. November aus dem Mainzer Staatstheater mit:
Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin
SPD, Bundestagsabgeordnete und Bundesjustizministerin a. D.
Dr. Heiner Geißler
CDU, ehem. Generalsekretär
Prof. Dr. Gertrud Höhler
Beraterin für Wirtschaft und Politik
Jörg Armbruster
Sonderkorrespondent SWR
Quergefragt
Informationen zur Sendereihe QUERGEFRAGT
Quere Themen, quere Menschen, aktuelle und kompetente Information auch mal abseits des journalistischen Mainstreams. Das ist „Quergefragt – Talk aus dem Staatstheater“. Jeden Mittwoch nehmen vier Gäste aus Politik und Gesellschaft auf den roten Sofas von Anke Hlauschka Platz. Hat der Kanzler das Vertrauen der Wähler verspielt? Wie gefährlich sind weiche Drogen? Wer kann den Reformstau in Deutschland beseitigen? Über diese Themen wird bei Quergefragt engagiert gestritten.Harter Polit-Talk und einfühlsame Interviews werden bei Quergefragt vereint. Die Sendung setzt so einen neuen Akzent in der deutschen Talkshow-Landschaft. Auch der Anblick des Mainzer Doms, den der Zuschauer durch die Glasfassade des Theaters ständig im Blick hat, mahnt Moderatoren und Macher von Quergefragt an die Suche nach Wahrheit.
Informationen zur Moderatorin
Anke Hlauschka
Sie steht für Politik pur: Elf Jahre lange moderierte Anke Hlauschka das "Tagesgespräch" im Hörfunk, zunächst im SWF, nach der Fusion im SWR. Ihre Interviews mit Politikern aus Bund und Land haben sie überregional bekannt gemacht. Angefangen hat sie mit Prominenten-Talks aber schon viel früher: 1975 für die Sendung "SWF3-Extra-Drei". Später moderierte sie zahlreiche Politik- und Nachrichtensendungen im damaligen Südwestfunk.
Aufgewachsen ist Anke Hlauschka in Schweinfurt. Ein Soziologiestudium in München brach sie ab, weil das Angebot eines Hörfunkvolontariats beim Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart lockte. Danach arbeitete Hlauschka als Redakteurin im SDR-Zeitfunk und in der Nachrichtenredaktion. Es folgte ein einjähriges Zwischenspiel beim Südwestfunk in Tübingen und dann der Wechsel in die damalige Südwestfunk-Zentrale nach Baden-Baden.




