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Quergefragt - Killervirus Vogelgrippe: Gefahr auch für uns

SWR Mi 26.10.05, 20:15 Uhr

Killervirus Vogelgrippe: Gefahr auch für uns?

Quergefragt, Mittwoch, 26. Oktober 2005, 20.15–21.00 Uhr im SÜDWEST Fernsehen:

Lautlos rückt das unheimliche Virus immer näher: Fast täglich werden weltweit neue Fälle von Vogelgrippe gemeldet, inzwischen nicht mehr nur in Asien, sondern auch in Europa. Deutschland hat deshalb nun die Stallpflicht für Geflügel eingeführt. Damit soll verhindert werden, dass sich die Tiere bei Zugvögeln anstecken.

Während sich hierzulande Geflügelzüchter vor allem um ihre wirtschaftliche Zukunft Sorgen machen, greift bei vielen eine ganz andere Angst um sich: die Angst, dass die Vogelgrippe auch auf den Menschen überspringt. In einzelnen Fällen wurde dieses Phänomen im Ausland zwar schon beobachtet, auch gab es bereits Todesfälle – so erst gestern wieder in Indonesien -, doch die Experten warnen vor Panikmache. Bei der Vogelgrippe handele es sich um ein Tiervirus, bisher gebe es keinerlei Anzeichen dafür, dass für den Menschen eine größere Ansteckungsgefahr existiere. Trotzdem wird der Ruf nach besserer staatlicher Vorsorge laut, falls sich das Virus in eine gefährlichere Variante verwandeln sollte.

Sind wir auf einen Ausbruch der Vogelgrippe in Deutschland ausreichend vorbereitet?
Ist die Tierseuche für den Menschen tatsächlich gefährlich?
Soll man sich zur Vorbeugung jetzt gegen die normale Grippe impfen lassen?

„Killervirus Vogelgrippe: Gefahr auch für uns?“ Über diese und andere Fragen diskutieren Anke Hlauschka und Christian Döring am 26. Oktober, ab 20.15 Uhr live aus dem Mainzer Staatstheater mit:

Dr. Antje-Katrin Kühnemann
Ärztin und TV-Moderatorin

Prof. Dr. Alexander Kekulé
Direktor d. Instituts f. medizinische Mikrobiologie, Universität Halle

Bärbel Höhn
Bündnis 90/Die Grünen, Bundestagsabgeordnete und ehemalige Umwelt- und Landwirtschaftsministerin von Nordrhein-Westfalen

Christian Ritzmann
Geflügelzüchter

Quergefragt

Informationen zur Sendereihe QUERGEFRAGT

  • mittwochs,
    20:15 Uhr

Quere Themen, quere Menschen, aktuelle und kompetente Information auch mal abseits des journalistischen Mainstreams. Das ist „Quergefragt – Talk aus dem Staatstheater“. Jeden Mittwoch nehmen vier Gäste aus Politik und Gesellschaft auf den roten Sofas von Anke Hlauschka Platz. Hat der Kanzler das Vertrauen der Wähler verspielt? Wie gefährlich sind weiche Drogen? Wer kann den Reformstau in Deutschland beseitigen? Über diese Themen wird bei Quergefragt engagiert gestritten.Harter Polit-Talk und einfühlsame Interviews werden bei Quergefragt vereint. Die Sendung setzt so einen neuen Akzent in der deutschen Talkshow-Landschaft. Auch der Anblick des Mainzer Doms, den der Zuschauer durch die Glasfassade des Theaters ständig im Blick hat, mahnt Moderatoren und Macher von Quergefragt an die Suche nach Wahrheit.

Informationen zur Moderatorin

Anke Hlauschka

Sie steht für Politik pur: Elf Jahre lange moderierte Anke Hlauschka das "Tagesgespräch" im Hörfunk, zunächst im SWF, nach der Fusion im SWR. Ihre Interviews mit Politikern aus Bund und Land haben sie überregional bekannt gemacht. Angefangen hat sie mit Prominenten-Talks aber schon viel früher: 1975 für die Sendung "SWF3-Extra-Drei". Später moderierte sie zahlreiche Politik- und Nachrichtensendungen im damaligen Südwestfunk.


Aufgewachsen ist Anke Hlauschka in Schweinfurt. Ein Soziologiestudium in München brach sie ab, weil das Angebot eines Hörfunkvolontariats beim Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart lockte. Danach arbeitete Hlauschka als Redakteurin im SDR-Zeitfunk und in der Nachrichtenredaktion. Es folgte ein einjähriges Zwischenspiel beim Südwestfunk in Tübingen und dann der Wechsel in die damalige Südwestfunk-Zentrale nach Baden-Baden.
 

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