Licht aus, Tempo runter: Rettet Deutschland das Weltklima
Licht aus, Tempo runter: Rettet Deutschland das Weltklima?
Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn, statt Glühbirnen Energiesparlampen, Billigflieger abschaffen, zurück zur Atomkraft: die Vorschläge, wie die Erwärmung des Klimas gestoppt werden kann, sind, nicht erst nach dem EU-Klima-Gipfel Anfang März, vielfältig.
Doch was hilft wirklich? Die Bundesregierung brüstet sich damit, dass Deutschland zu den Vorbildern in Sachen Klimaschutz gehört. Ein schwaches Vorbild - finden Kritiker im Inland und aus der EU-Kommission, wenn die Deutschen sich zum Beispiel nicht einmal zu einem Tempolimit durchringen können. Setzt bei uns tatsächlich ein Umdenken ein, oder ist "Klima" nur eines von vielen Themen, aus dem die politische Klasse populistisches Kapital schlagen will, ohne wirklich etwas voranzubringen?
Den Streit um den Ausstieg aus der Kernenergie hat die Klimadebatte jedenfalls neu belebt. Recht so, sagen die Befürworter, denn Atomkraftwerke verpesteten die Umwelt nicht mit Abgasen. Doch die radioaktive Gefahr bleibe bestehen, mahnen dagegen die Atom-Kritiker.
Muss jeder von uns zum Klimaschützer werden?
Ist die Sorge um das Klima reine Hysterie?
Hilft nur ein Ausbau der Atomkraft weiter?
Darüber diskutiert Birgit Wentzien - live aus der Berliner Landesvertretung Baden-Württemberg - mit ihren Gästen:
Bärbel Höhn
stellv. Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen
Dr. Friedbert Pflüger
CDU-Präsidiumsmitglied und Oppositionsführer im Berliner Abgeordnetenhaus
Prof. Dr. Josef H. Reichholf
Ökologe und Zoologe an der Uni München, Autor des Buches "Eine kurze Naturgeschichte des letzten Jahrtausends"
Ingo Appelt
Familienvater und Comedystar
Quergefragt
Informationen zur Sendereihe QUERGEFRAGT
Quere Themen, quere Menschen, aktuelle und kompetente Information auch mal abseits des journalistischen Mainstreams. Das ist „Quergefragt – Talk aus dem Staatstheater“. Jeden Mittwoch nehmen vier Gäste aus Politik und Gesellschaft auf den roten Sofas von Anke Hlauschka Platz. Hat der Kanzler das Vertrauen der Wähler verspielt? Wie gefährlich sind weiche Drogen? Wer kann den Reformstau in Deutschland beseitigen? Über diese Themen wird bei Quergefragt engagiert gestritten.Harter Polit-Talk und einfühlsame Interviews werden bei Quergefragt vereint. Die Sendung setzt so einen neuen Akzent in der deutschen Talkshow-Landschaft. Auch der Anblick des Mainzer Doms, den der Zuschauer durch die Glasfassade des Theaters ständig im Blick hat, mahnt Moderatoren und Macher von Quergefragt an die Suche nach Wahrheit.
Informationen zur Moderatorin
Anke Hlauschka
Sie steht für Politik pur: Elf Jahre lange moderierte Anke Hlauschka das "Tagesgespräch" im Hörfunk, zunächst im SWF, nach der Fusion im SWR. Ihre Interviews mit Politikern aus Bund und Land haben sie überregional bekannt gemacht. Angefangen hat sie mit Prominenten-Talks aber schon viel früher: 1975 für die Sendung "SWF3-Extra-Drei". Später moderierte sie zahlreiche Politik- und Nachrichtensendungen im damaligen Südwestfunk.
Aufgewachsen ist Anke Hlauschka in Schweinfurt. Ein Soziologiestudium in München brach sie ab, weil das Angebot eines Hörfunkvolontariats beim Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart lockte. Danach arbeitete Hlauschka als Redakteurin im SDR-Zeitfunk und in der Nachrichtenredaktion. Es folgte ein einjähriges Zwischenspiel beim Südwestfunk in Tübingen und dann der Wechsel in die damalige Südwestfunk-Zentrale nach Baden-Baden.




