Die Deutschen sind zu fett: Gehts den Dicken an den Speck
Die Deutschen sind zu fett: Geht´s den Dicken an den Speck?
Die neuste Studie hat alle aufgeschreckt, vor allem Ernährungsberater, Mediziner und nicht zuletzt die Politik: die
Deutschen sind die Dicksten in der EU. 75 Prozent der Männer und 59 Prozent der Frauen, so heißt es, leiden demnach an Übergewicht. Damit liegen wir gleichauf mit den USA. Bier, Fett und Bewegungsmangel sind die Verursacher, sagen die Wissenschaftler. Und die Politik findet, das sei keine Privatsache mehr. Bundesverbraucherminister Horst Seehofer hat bereits ein staatliches Programm gegen Dickleibigkeit angekündigt, denn auch die Kosten für Gesundheitsprobleme durch Übergewicht und Folgeerkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder Gelenkprobleme belasten die Gesellschaft. Ein Vorschlag deshalb: Dicke sollen in Zukunft höhere Krankenkassenbeiträge bezahlen. Und Kindern soll jetzt in Kindergarten und Schule richtige Ernährung beigebracht werden, denn auch bei den Kleinsten nimmt die Zahl der Übergewichtigen zu. Gleichzeitig häufen sich die Fälle, in denen junge Mädchen an Magersucht leiden. Warum wird Essen zum Problem? Werden wir mit zu viel „guten Ratschlägen“ immer mehr verunsichert?
Sind wir wirklich ein Volk von Übergewichtigen? Oder sind wir einfach nur hysterisch und einem krankhaften Schlankheitswahn verfallen? Sollen Dicke zukünftig zur Kasse gebeten werden, etwa bei Krankenversicherungen? Müssen wir uns gegen eine drohende Diktatur der Dünnen zur Wehr setzen?
Über diese und andere Fragen diskutiert die „Quergefragt“-Moderatorin Anke Hlauschka am 2. Mai live im Staatstheater in Mainz mit:
Joy Fleming, Soul-Sängerin und Entertainerin
Dr. Antje-Katrin Kühnemann, Ärztin und TV-Moderatorin
Johann Lafer, Gourmet- und Fernsehkoch
Joachim Steinhöfel, Experte für Werbekampagnen und ehemaliger Leistungssportler
Helmut Gote, Restaurantkritiker und Journalist
Quergefragt
Informationen zur Sendereihe QUERGEFRAGT
Quere Themen, quere Menschen, aktuelle und kompetente Information auch mal abseits des journalistischen Mainstreams. Das ist „Quergefragt – Talk aus dem Staatstheater“. Jeden Mittwoch nehmen vier Gäste aus Politik und Gesellschaft auf den roten Sofas von Anke Hlauschka Platz. Hat der Kanzler das Vertrauen der Wähler verspielt? Wie gefährlich sind weiche Drogen? Wer kann den Reformstau in Deutschland beseitigen? Über diese Themen wird bei Quergefragt engagiert gestritten.Harter Polit-Talk und einfühlsame Interviews werden bei Quergefragt vereint. Die Sendung setzt so einen neuen Akzent in der deutschen Talkshow-Landschaft. Auch der Anblick des Mainzer Doms, den der Zuschauer durch die Glasfassade des Theaters ständig im Blick hat, mahnt Moderatoren und Macher von Quergefragt an die Suche nach Wahrheit.
Informationen zur Moderatorin
Anke Hlauschka
Sie steht für Politik pur: Elf Jahre lange moderierte Anke Hlauschka das "Tagesgespräch" im Hörfunk, zunächst im SWF, nach der Fusion im SWR. Ihre Interviews mit Politikern aus Bund und Land haben sie überregional bekannt gemacht. Angefangen hat sie mit Prominenten-Talks aber schon viel früher: 1975 für die Sendung "SWF3-Extra-Drei". Später moderierte sie zahlreiche Politik- und Nachrichtensendungen im damaligen Südwestfunk.
Aufgewachsen ist Anke Hlauschka in Schweinfurt. Ein Soziologiestudium in München brach sie ab, weil das Angebot eines Hörfunkvolontariats beim Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart lockte. Danach arbeitete Hlauschka als Redakteurin im SDR-Zeitfunk und in der Nachrichtenredaktion. Es folgte ein einjähriges Zwischenspiel beim Südwestfunk in Tübingen und dann der Wechsel in die damalige Südwestfunk-Zentrale nach Baden-Baden.




