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2,50 Euro die Stunde - Was tun gegen Hungerlöhne

SWR Mi 07.02.07, 20:15 Uhr

2,50 Euro die Stunde - Was tun gegen Hungerlöhne?

Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten Vollzeit und haben trotzdem nicht genug Geld zum Leben. Bei Stundenlöhnen von 2,50 Euro müssen sich viele einen Zweitjob suchen oder staatliche Zuschüsse beantragen. Osteuropäische Arbeitnehmer arbeiten hierzulande in vielen Branchen zu einem Bruchteil der deutschen Tariflöhne. Um Lohndumping einen Riegel vorzuschieben, will der SPD-Vorsitzende Kurt Beck Mindestlöhne in einzelnen Branchen verbindlich vorschreiben. Die Gewerkschaften fordern gar bundesweit einheitliche Mindestlöhne von 7,50 Euro. Vorbilder in Europa gibt es genug: 20 der 27 EU-Staaten haben einen gesetzlichen Mindestlohn. Union und Arbeitgeber dagegen warnen davor, dass Millionen Jobs vernichtet würden, wenn Mindestlöhne kommen.

Ist in Deutschland Arbeit nichts mehr wert? Können Mindestlöhne helfen? Oder sind sie nur ein Jobvernichtungsprogramm?

Über diese und andere Fragen diskutiert Anke Hlauschka am 7. Februar live aus dem Staatstheater in Mainz mit:

Kurt Beck, SPD-Parteivorsitzender und Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz

Kurt Lauk, Vorsitzender CDU-Wirtschaftsrat und Mitglied des Europaparlamentes

Peter Mumme, Geschäftsführer Mumme Personaldienstleistungen GmbH und Vorstandssprecher Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister (AMP)

Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten.

Quergefragt

Informationen zur Sendereihe QUERGEFRAGT

  • mittwochs,
    20:15 Uhr

Quere Themen, quere Menschen, aktuelle und kompetente Information auch mal abseits des journalistischen Mainstreams. Das ist „Quergefragt – Talk aus dem Staatstheater“. Jeden Mittwoch nehmen vier Gäste aus Politik und Gesellschaft auf den roten Sofas von Anke Hlauschka Platz. Hat der Kanzler das Vertrauen der Wähler verspielt? Wie gefährlich sind weiche Drogen? Wer kann den Reformstau in Deutschland beseitigen? Über diese Themen wird bei Quergefragt engagiert gestritten.Harter Polit-Talk und einfühlsame Interviews werden bei Quergefragt vereint. Die Sendung setzt so einen neuen Akzent in der deutschen Talkshow-Landschaft. Auch der Anblick des Mainzer Doms, den der Zuschauer durch die Glasfassade des Theaters ständig im Blick hat, mahnt Moderatoren und Macher von Quergefragt an die Suche nach Wahrheit.

Informationen zur Moderatorin

Anke Hlauschka

Sie steht für Politik pur: Elf Jahre lange moderierte Anke Hlauschka das "Tagesgespräch" im Hörfunk, zunächst im SWF, nach der Fusion im SWR. Ihre Interviews mit Politikern aus Bund und Land haben sie überregional bekannt gemacht. Angefangen hat sie mit Prominenten-Talks aber schon viel früher: 1975 für die Sendung "SWF3-Extra-Drei". Später moderierte sie zahlreiche Politik- und Nachrichtensendungen im damaligen Südwestfunk.


Aufgewachsen ist Anke Hlauschka in Schweinfurt. Ein Soziologiestudium in München brach sie ab, weil das Angebot eines Hörfunkvolontariats beim Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart lockte. Danach arbeitete Hlauschka als Redakteurin im SDR-Zeitfunk und in der Nachrichtenredaktion. Es folgte ein einjähriges Zwischenspiel beim Südwestfunk in Tübingen und dann der Wechsel in die damalige Südwestfunk-Zentrale nach Baden-Baden.
 

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