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Quergefragt

Informationen zur Sendereihe QUERGEFRAGT

  • mittwochs,
    20:15 Uhr

Quere Themen, quere Menschen, aktuelle und kompetente Information auch mal abseits des journalistischen Mainstreams. Das ist „Quergefragt – Talk aus dem Staatstheater“. Jeden Mittwoch nehmen vier Gäste aus Politik und Gesellschaft auf den roten Sofas von Anke Hlauschka Platz. Hat der Kanzler das Vertrauen der Wähler verspielt? Wie gefährlich sind weiche Drogen? Wer kann den Reformstau in Deutschland beseitigen? Über diese Themen wird bei Quergefragt engagiert gestritten.Harter Polit-Talk und einfühlsame Interviews werden bei Quergefragt vereint. Die Sendung setzt so einen neuen Akzent in der deutschen Talkshow-Landschaft. Auch der Anblick des Mainzer Doms, den der Zuschauer durch die Glasfassade des Theaters ständig im Blick hat, mahnt Moderatoren und Macher von Quergefragt an die Suche nach Wahrheit.

Informationen zur Moderatorin

Anke Hlauschka

Sie steht für Politik pur: Elf Jahre lange moderierte Anke Hlauschka das "Tagesgespräch" im Hörfunk, zunächst im SWF, nach der Fusion im SWR. Ihre Interviews mit Politikern aus Bund und Land haben sie überregional bekannt gemacht. Angefangen hat sie mit Prominenten-Talks aber schon viel früher: 1975 für die Sendung "SWF3-Extra-Drei". Später moderierte sie zahlreiche Politik- und Nachrichtensendungen im damaligen Südwestfunk.


Aufgewachsen ist Anke Hlauschka in Schweinfurt. Ein Soziologiestudium in München brach sie ab, weil das Angebot eines Hörfunkvolontariats beim Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart lockte. Danach arbeitete Hlauschka als Redakteurin im SDR-Zeitfunk und in der Nachrichtenredaktion. Es folgte ein einjähriges Zwischenspiel beim Südwestfunk in Tübingen und dann der Wechsel in die damalige Südwestfunk-Zentrale nach Baden-Baden.
 

Die aktuelle Sendung

Wettlauf der Pessimisten: Was bringt das Superwahljahr 2009

SWR Mi 17.12.08, 20:15 Uhr

Wettlauf der Pessimisten: Was bringt das Superwahljahr 2009?

Deutschland steht still: Daimler, VW, BMW und Co halten bis Mitte Januar die Bänder an, Beschäftigte werden auf Kurzarbeit gesetzt und in vielen Industriebranchen brechen die Aufträge ein. Rezession, Kreditklemme, Jobangst: Selten war die Stimmung so schlecht, selten waren die Aussichten fürs neue Jahr so ungewiss. Kein Tag vergeht ohne neue Schreckensszenarien für 2009. Die Finanzkrise, die in den USA begann, ist längst zur Weltwirtschaftskrise geworden. Die Weltbank rechnet damit, dass der globale Handel im kommenden Jahr erstmals seit einem Vierteljahrhundert schrumpfen wird. Auf den Exportweltmeister Deutschland kommen harte Zeiten zu, wenn sich das Ausland keine Produkte „made in Germany“ mehr leisten kann. Eine Herausforderung für die Große Koalition, die im Superwahljahr zeigen muss, dass ihre Konjunkturpakete nicht nur Wahlgeschenke sind. Denn auch wenn die Krise zur Zeit bei vielen Verbrauchern noch nicht so recht angekommen zu sein scheint, werden sie 2009 alle Bürger zu spüren bekommen. Wie sehr dies auch die Wahlergebnisse beeinflussen wird, bleibt abzuwarten.

Die Hessen werden im Januar bereits die ersten Hinweise auf die Stimmung der deutschen Wähler geben. Wie schlimm wird die Krise im nächsten Jahr? Kann der Staat überhaupt sinnvoll gegen die Rezession ansteuern? Ist die Große Koalition der richtige Krisenmanager?

Über diese und andere Fragen diskutiert Anke Hlauschka am 17. Dezember live in der Alten Lokhalle in Mainz mit:

Hans-Jochen Vogel, SPD, ehem. Parteivorsitzender und Bundesminister a.D.

Laurenz Meyer, CDU, wirtschaftspolit. Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag

Jürgen Trittin, B’90/Grüne, Vize-Fraktionschef im Bundestag

Ursula Weidenfeld, Chefredakteurin des Wirtschaftsmagazins „Impulse“

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