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Flash ist Pflicht!

Volltreffer der Waffenlobby: lasches Waffenrecht nach Winnenden

SWR Mo 18.05.09, 22:30 Uhr

Was bringt die geplante Änderung des Waffenrechts? Warum dürfen tödliche Schusswaffen weiter zu Hause aufbewahrt werden? Ist die Politik vor der Waffenlobby eingeknickt? Werden Sportschützen wirklich unter Generalverdacht gestellt?

Über diese und andere Fragen diskutiert Thomas Leif am Montag, den 18. Mai 2009, im Palais in der Kulturbrauerei in Berlin, mit seinen Gästen:

  • Gisela Mayer, Sprecherin Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden. IhreTochter war Referendarin an der Albertville-Realschule und wurde beim Amoklauf getötet.
  • Wolfgang Bosbach, CDU, stellvertretender Vorsitzender derUnionsfraktion im Bundestag und Mitautor des Entwurfs für ein neues Waffenrecht.

Zwei Monate nach dem Amoklauf von Winnenden zieht die Politik erste Konsequenzen und will noch vor der Sommerpause das Waffenrecht verschärfen.

Nach dem Gesetzentwurf der Großen Koalition soll es künftig unangemeldete Kontrollen bei Waffenbesitzern geben können und die Altersgrenze für das Schießen mit Großkaliber-Pistolen von bisher 14 auf 18 Jahre angehoben werden. Für die Angehörigen der Opfer sind diese Maßnahmen völlig unzureichend und reine "Kosmetik". Sie fordern ein generelles Verbot von Waffen mit großem Kaliber in Privathaushalten. Nimmt die Politik ein zentrales Problem nicht in Angriff? Die Aufbewahrung von Waffen zu Hause wird nicht angetastet. Und das hatte den Amoklauf von Winnenden überhaupt erst möglich gemacht? Der Täter hatte freien Zugang zu einer großkalibrigen Beretta, mit der er am 11. März 15 Menschen erschoss.

Das politische Streitgespräch wird montags, 22.30 Uhr bis 23 Uhr, im SWR Fernsehen ausgestrahlt.

Kostenlose Zuschauerkarten gibt es unter Tel.:030/20267-265.

2+Leif

Informationen zur Sendereihe 2+Leif

  • montags,
    22:30 Uhr

Informationen zu 2+Leif

Zum Auftakt der Woche, immer montags um 22.30 Uhr, sendet das SWR Fernsehen live aus Berlin „2+Leif“. 30 Minuten politischer Diskurs mit Tempo – unterhaltsam und erhellend. Es geht um das aktuelle Thema der Woche. Thomas Leif stellt zugespitzte, zielsichere Fragen an hochkarätige Protagonisten gegensätzlicher Parteien oder Denkrichtungen.

Thomas Leif hat sich in den vergangenen Jahren als investigativer, gründlich recherchierender Fernsehjournalist und Buchautor bundesweit einen Namen gemacht. Seine Fragen sind mal witzig, mal ironisch, provokant und immer direkt. „2+Leif“ verspricht einen Schlagabtausch – aber nicht als Selbstzweck, sondern immer mit dem Ziel des größtmöglichen Informationswertes für die Zuschauer. Für sein Publikum möchte Leif einfach Aufklärung, er folgt der Devise: Argumente zählen.Die zwei Gesprächsgäste haben unmittelbar mit dem Streitthema zu tun, sie gehören zum Zentrum des politischen Geschehens. Die Begrenzung auf zwei Gäste unterstützt die Konzentration auf die wichtigsten Konfliktlinien und schafft Raum für eine Auseinandersetzung mit Tiefgang.

Neben dem Interview mit den zwei Gästen, auf das sich die Sendung fokussiert, erhält „2+Leif“ zusätzliche Dynamik durch Elemente wie „Leif vor Ort“. Moderator Thomas Leif holt vor der Sendung Meinungen zu einem Komplex des Streitthemas ein und geht dorthin, wo dieses Thema spielt oder heftig diskutiert wird: in Parteizentralen, auf Pressekonferenzen, auf die Straße, in Betriebe.

Zum Abschluss der Sendung geht es in den „Endspurt“. Dieser Wenn-dann-Schlagabtausch bringt die Argumente und Positionen noch einmal auf den Punkt. Übrigens: Damit die Diskutanten sich zwischendurch mal wieder „abkühlen“ können, hält Thomas Leif ihr jeweiliges Lieblingsgetränk bereit.Sendeorte sind die Landesvertretungen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie das Palais der Kulturbrauerei am Prenzlauer Berg. Dort ist „2+Leif“ nah dran am politischen Geschehen und an seinen Protagonisten.

Informationen zum Moderator

Dr. Thomas Leif

Thomas Leif, geboren 1959, promovierter Politikwissenschaftler, arbeitet seit 1985 beim Südwestrundfunk (SWR) und ist dort Chefreporter Fernsehen. Er produzierte politische Dokumentationen und Magazinbeiträge und entwickelte zusammen mit einem Team in den vergangenen Jahren u. a. das Format der „Presenter-Reportage“ für den SWR. 2007 erschien sein Bestseller „Beraten und verkauft: McKinsey & Co. – der große Bluff der Unternehmensberater“.

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