VEB Opel: Soll der Staat einsteigen?
Kann Opel noch gerettet werden? Muss der Staat bei dem Autobauer einsteigen? Wäre ein Einstieg Staatsräson oder Staatsversagen?
Über diese und andere Fragen diskutiert Thomas Leif mit seinen Gästen am Montag, den 30. März 2009, im Palais in der Kulturbrauerei in Berlin.
• Hannelore Kraft, SPD, Mitglied im Parteipräsidium und Landes- und Fraktionsvorsitzende in Nordrhein-Westfalen
• Josef Schlarmann, CDU, Mitglied im Bundesvorstand und Bundesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU
Showdown bei Opel. Die Kanzlerin reist am kommenden Dienstag zu den Opelanern nach Rüsselsheim und der amerikanische Mutterkonzern General Motors muss der US-Regierung endlich ein überzeugendes Konzept vorlegen, damit weitere Milliarden fließen können. Doch ob danach ein überzeugendes Rettungskonzept auch für Opel in Deutschland vorgelegt werden kann, erscheint mehr als fraglich – ein ernstzunehmender Investor ist nicht in Sicht. Wenn Opel noch eine Chance haben sollte, müsste der Staat sich an dem Unternehmen beteiligen. Während Kanzlerin Angela Merkel einen Einstieg strikt ablehnt, ist Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) für einen Einstieg. Opel sterben zu lassen, sei „unentschuldbares Regierungsversagen“. Der Wahlkampf um Opel ist eröffnet.
2+Leif
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Zum Auftakt der Woche, immer montags um 22.30 Uhr, sendet das SWR Fernsehen live aus Berlin „2+Leif“. 30 Minuten politischer Diskurs mit Tempo – unterhaltsam und erhellend. Es geht um das aktuelle Thema der Woche. Thomas Leif stellt zugespitzte, zielsichere Fragen an hochkarätige Protagonisten gegensätzlicher Parteien oder Denkrichtungen.
Thomas Leif hat sich in den vergangenen Jahren als investigativer, gründlich recherchierender Fernsehjournalist und Buchautor bundesweit einen Namen gemacht. Seine Fragen sind mal witzig, mal ironisch, provokant und immer direkt. „2+Leif“ verspricht einen Schlagabtausch – aber nicht als Selbstzweck, sondern immer mit dem Ziel des größtmöglichen Informationswertes für die Zuschauer. Für sein Publikum möchte Leif einfach Aufklärung, er folgt der Devise: Argumente zählen.Die zwei Gesprächsgäste haben unmittelbar mit dem Streitthema zu tun, sie gehören zum Zentrum des politischen Geschehens. Die Begrenzung auf zwei Gäste unterstützt die Konzentration auf die wichtigsten Konfliktlinien und schafft Raum für eine Auseinandersetzung mit Tiefgang.
Neben dem Interview mit den zwei Gästen, auf das sich die Sendung fokussiert, erhält „2+Leif“ zusätzliche Dynamik durch Elemente wie „Leif vor Ort“. Moderator Thomas Leif holt vor der Sendung Meinungen zu einem Komplex des Streitthemas ein und geht dorthin, wo dieses Thema spielt oder heftig diskutiert wird: in Parteizentralen, auf Pressekonferenzen, auf die Straße, in Betriebe.
Zum Abschluss der Sendung geht es in den „Endspurt“. Dieser Wenn-dann-Schlagabtausch bringt die Argumente und Positionen noch einmal auf den Punkt. Übrigens: Damit die Diskutanten sich zwischendurch mal wieder „abkühlen“ können, hält Thomas Leif ihr jeweiliges Lieblingsgetränk bereit.Sendeorte sind die Landesvertretungen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie das Palais der Kulturbrauerei am Prenzlauer Berg. Dort ist „2+Leif“ nah dran am politischen Geschehen und an seinen Protagonisten.
Informationen zum Moderator
Dr. Thomas Leif
Thomas Leif, geboren 1959, promovierter Politikwissenschaftler, arbeitet seit 1985 beim Südwestrundfunk (SWR) und ist dort Chefreporter Fernsehen. Er produzierte politische Dokumentationen und Magazinbeiträge und entwickelte zusammen mit einem Team in den vergangenen Jahren u. a. das Format der „Presenter-Reportage“ für den SWR. 2007 erschien sein Bestseller „Beraten und verkauft: McKinsey & Co. – der große Bluff der Unternehmensberater“.
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