Trauma und Terror – die Bundeswehr in Afghanistan
Verteidigt die Bundeswehr Deutschland am Hindukusch? Sollen die deutschen Soldaten raus aus Afghanistan? Woher beziehen die Soldaten ihre Motivation? Wer hilft traumatisierten Soldaten?Über diese und andere Fragen diskutiert Thomas Leif mit seinen Gästen am Montag, den 27. April 2009, in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin. „2+Leif“ schließt dabei unmittelbar an den vielgelobten, vom SWR produzierten Film „Willkommen zuhause“ an. Darin geht es um die Heimkehr eines im Afghanistan-Einsatz traumatisierten Bundeswehrsoldaten.
31 Bundeswehrsoldaten haben bisher in Afghanistan ihr Leben gelassen, immer mehr deutsche Soldaten kehren traumatisiert aus ihrem Einsatz zurück. Die derzeit rund 4000 Helfer in Uniform sollten Frieden bringen – das Land ist davon aber noch weit entfernt. Immer mehr Truppen müssen für Sicherheit in dem Land sorgen. Deutschland befindet sich in einem Kriegseinsatz, obwohl die Große Koalition das immer noch nicht laut sagen will. Der ehemalige Bundesverteidigungsminister Peter Struck (SPD) glaubt weiter daran, dass Deutschlands Sicherheit am Hindukusch verteidigt wird. Würde man Afghanistan sich selbst überlassen, würde das Land nur in die Hände der terroristischen Taliban zurückfallen. Der Buchautor Jürgen Todenhöfer dagegen sagt: „Wir haben in Afghanistan militärisch nichts zu suchen“ und plädiert für einen Abzug der Truppen.
Die Gäste von Thomas Leif zu diesem bewegenden Thema sind:
- Peter Struck, SPD
ehemaliger Bundesverteidigungsminister und
Fraktionsvorsitzender im Bundestag - Jürgen Todenhöfer
Buchautor „Warum tötest du, Zaid?“
Bitte beachten: „2+Leif“ wird am 27. April ausnahmsweise von 21.45 Uhr bis 22.15 Uhr im SWR Fernsehen ausgestrahlt.
2+Leif
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Zum Auftakt der Woche, immer montags um 22.30 Uhr, sendet das SWR Fernsehen live aus Berlin „2+Leif“. 30 Minuten politischer Diskurs mit Tempo – unterhaltsam und erhellend. Es geht um das aktuelle Thema der Woche. Thomas Leif stellt zugespitzte, zielsichere Fragen an hochkarätige Protagonisten gegensätzlicher Parteien oder Denkrichtungen.
Thomas Leif hat sich in den vergangenen Jahren als investigativer, gründlich recherchierender Fernsehjournalist und Buchautor bundesweit einen Namen gemacht. Seine Fragen sind mal witzig, mal ironisch, provokant und immer direkt. „2+Leif“ verspricht einen Schlagabtausch – aber nicht als Selbstzweck, sondern immer mit dem Ziel des größtmöglichen Informationswertes für die Zuschauer. Für sein Publikum möchte Leif einfach Aufklärung, er folgt der Devise: Argumente zählen.Die zwei Gesprächsgäste haben unmittelbar mit dem Streitthema zu tun, sie gehören zum Zentrum des politischen Geschehens. Die Begrenzung auf zwei Gäste unterstützt die Konzentration auf die wichtigsten Konfliktlinien und schafft Raum für eine Auseinandersetzung mit Tiefgang.
Neben dem Interview mit den zwei Gästen, auf das sich die Sendung fokussiert, erhält „2+Leif“ zusätzliche Dynamik durch Elemente wie „Leif vor Ort“. Moderator Thomas Leif holt vor der Sendung Meinungen zu einem Komplex des Streitthemas ein und geht dorthin, wo dieses Thema spielt oder heftig diskutiert wird: in Parteizentralen, auf Pressekonferenzen, auf die Straße, in Betriebe.
Zum Abschluss der Sendung geht es in den „Endspurt“. Dieser Wenn-dann-Schlagabtausch bringt die Argumente und Positionen noch einmal auf den Punkt. Übrigens: Damit die Diskutanten sich zwischendurch mal wieder „abkühlen“ können, hält Thomas Leif ihr jeweiliges Lieblingsgetränk bereit.Sendeorte sind die Landesvertretungen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie das Palais der Kulturbrauerei am Prenzlauer Berg. Dort ist „2+Leif“ nah dran am politischen Geschehen und an seinen Protagonisten.
Informationen zum Moderator
Dr. Thomas Leif
Thomas Leif, geboren 1959, promovierter Politikwissenschaftler, arbeitet seit 1985 beim Südwestrundfunk (SWR) und ist dort Chefreporter Fernsehen. Er produzierte politische Dokumentationen und Magazinbeiträge und entwickelte zusammen mit einem Team in den vergangenen Jahren u. a. das Format der „Presenter-Reportage“ für den SWR. 2007 erschien sein Bestseller „Beraten und verkauft: McKinsey & Co. – der große Bluff der Unternehmensberater“.
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