zitat

Cash oder Crash: Muss der Staat Opel retten?

SWR Mo 02.03.09, 22:30 Uhr

Soll Opel mit Staatsgeld gerettet werden? Ist der Autobauer allein überlebensfähig? Welches Unternehmen klopft als nächstes beim Staat an?

Über diese und andere Fragen diskutiert Thomas Leif mit seinen Gästen am Montag, den 2. März 2009, im Palais in der Kulturbrauerei in Berlin.

 Andrea Nahles

• Prof. Dr. Kurt Biedenkopf

Außerdem im Interview in „Leif vor Ort“: SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier und IG Metall-Chef Berthold Huber zur Opel-Krise.

Opel steht das Wasser bis zum Hals und der Staat soll den von der Pleite bedrohten Autobauer mit Steuergeldern retten. Mindestens 3,3 Milliarden Euro wird die deutsche Traditionsmarke in den nächsten Jahren benötigen. Viel Steuergeld für das Auto mit dem Blitz, das nicht seit gestern in der Krise ist. Über Jahre wurde Opel heruntergewirtschaftet und vom US-amerikanischen Mutterkonzern General Motors (GM) stiefmütterlich behandelt. Die deutsche Tochter will sich deshalb von GM lösen und künftig auf eigene Rechnung Autos bauen. Doch ob es Opel alleine schaffen kann, das bezweifeln viele Experten. Der Automarkt weltweit kämpft mit massiven Überkapazitäten: Es können fast doppelt so viele Autos gebaut werden als es Käufer gibt. Für die Politik steht eine harte Entscheidung an: Bis zu 50.000 Arbeitsplätze wären bedroht, wenn der Staat Opel Pleite gehen lässt.

2+Leif

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  • montags,
    22:30 Uhr

Informationen zu 2+Leif

Zum Auftakt der Woche, immer montags um 22.30 Uhr, sendet das SWR Fernsehen live aus Berlin „2+Leif“. 30 Minuten politischer Diskurs mit Tempo – unterhaltsam und erhellend. Es geht um das aktuelle Thema der Woche. Thomas Leif stellt zugespitzte, zielsichere Fragen an hochkarätige Protagonisten gegensätzlicher Parteien oder Denkrichtungen.

Thomas Leif hat sich in den vergangenen Jahren als investigativer, gründlich recherchierender Fernsehjournalist und Buchautor bundesweit einen Namen gemacht. Seine Fragen sind mal witzig, mal ironisch, provokant und immer direkt. „2+Leif“ verspricht einen Schlagabtausch – aber nicht als Selbstzweck, sondern immer mit dem Ziel des größtmöglichen Informationswertes für die Zuschauer. Für sein Publikum möchte Leif einfach Aufklärung, er folgt der Devise: Argumente zählen.Die zwei Gesprächsgäste haben unmittelbar mit dem Streitthema zu tun, sie gehören zum Zentrum des politischen Geschehens. Die Begrenzung auf zwei Gäste unterstützt die Konzentration auf die wichtigsten Konfliktlinien und schafft Raum für eine Auseinandersetzung mit Tiefgang.

Neben dem Interview mit den zwei Gästen, auf das sich die Sendung fokussiert, erhält „2+Leif“ zusätzliche Dynamik durch Elemente wie „Leif vor Ort“. Moderator Thomas Leif holt vor der Sendung Meinungen zu einem Komplex des Streitthemas ein und geht dorthin, wo dieses Thema spielt oder heftig diskutiert wird: in Parteizentralen, auf Pressekonferenzen, auf die Straße, in Betriebe.

Zum Abschluss der Sendung geht es in den „Endspurt“. Dieser Wenn-dann-Schlagabtausch bringt die Argumente und Positionen noch einmal auf den Punkt. Übrigens: Damit die Diskutanten sich zwischendurch mal wieder „abkühlen“ können, hält Thomas Leif ihr jeweiliges Lieblingsgetränk bereit.Sendeorte sind die Landesvertretungen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie das Palais der Kulturbrauerei am Prenzlauer Berg. Dort ist „2+Leif“ nah dran am politischen Geschehen und an seinen Protagonisten.

Informationen zum Moderator

Dr. Thomas Leif

Thomas Leif, geboren 1959, promovierter Politikwissenschaftler, arbeitet seit 1985 beim Südwestrundfunk (SWR) und ist dort Chefreporter Fernsehen. Er produzierte politische Dokumentationen und Magazinbeiträge und entwickelte zusammen mit einem Team in den vergangenen Jahren u. a. das Format der „Presenter-Reportage“ für den SWR. 2007 erschien sein Bestseller „Beraten und verkauft: McKinsey & Co. – der große Bluff der Unternehmensberater“.

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