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2+Leif

Informationen zur Sendereihe 2+Leif

  • montags,
    22:30 Uhr

Informationen zu 2+Leif

Zum Auftakt der Woche, immer montags um 22.30 Uhr, sendet das SWR Fernsehen live aus Berlin „2+Leif“. 30 Minuten politischer Diskurs mit Tempo – unterhaltsam und erhellend. Es geht um das aktuelle Thema der Woche. Thomas Leif stellt zugespitzte, zielsichere Fragen an hochkarätige Protagonisten gegensätzlicher Parteien oder Denkrichtungen.

Thomas Leif hat sich in den vergangenen Jahren als investigativer, gründlich recherchierender Fernsehjournalist und Buchautor bundesweit einen Namen gemacht. Seine Fragen sind mal witzig, mal ironisch, provokant und immer direkt. „2+Leif“ verspricht einen Schlagabtausch – aber nicht als Selbstzweck, sondern immer mit dem Ziel des größtmöglichen Informationswertes für die Zuschauer. Für sein Publikum möchte Leif einfach Aufklärung, er folgt der Devise: Argumente zählen.Die zwei Gesprächsgäste haben unmittelbar mit dem Streitthema zu tun, sie gehören zum Zentrum des politischen Geschehens. Die Begrenzung auf zwei Gäste unterstützt die Konzentration auf die wichtigsten Konfliktlinien und schafft Raum für eine Auseinandersetzung mit Tiefgang.

Neben dem Interview mit den zwei Gästen, auf das sich die Sendung fokussiert, erhält „2+Leif“ zusätzliche Dynamik durch Elemente wie „Leif vor Ort“. Moderator Thomas Leif holt vor der Sendung Meinungen zu einem Komplex des Streitthemas ein und geht dorthin, wo dieses Thema spielt oder heftig diskutiert wird: in Parteizentralen, auf Pressekonferenzen, auf die Straße, in Betriebe.

Zum Abschluss der Sendung geht es in den „Endspurt“. Dieser Wenn-dann-Schlagabtausch bringt die Argumente und Positionen noch einmal auf den Punkt. Übrigens: Damit die Diskutanten sich zwischendurch mal wieder „abkühlen“ können, hält Thomas Leif ihr jeweiliges Lieblingsgetränk bereit.Sendeorte sind die Landesvertretungen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie das Palais der Kulturbrauerei am Prenzlauer Berg. Dort ist „2+Leif“ nah dran am politischen Geschehen und an seinen Protagonisten.

Informationen zum Moderator

Dr. Thomas Leif

Thomas Leif, geboren 1959, promovierter Politikwissenschaftler, arbeitet seit 1985 beim Südwestrundfunk (SWR) und ist dort Chefreporter Fernsehen. Er produzierte politische Dokumentationen und Magazinbeiträge und entwickelte zusammen mit einem Team in den vergangenen Jahren u. a. das Format der „Presenter-Reportage“ für den SWR. 2007 erschien sein Bestseller „Beraten und verkauft: McKinsey & Co. – der große Bluff der Unternehmensberater“.

Die aktuelle Sendung

Feindbild Islam – woher kommt die Angst vor dem Fremden?

SWR Mo 07.12.09, 22:30 Uhr

Kirchenglocken statt Muezzin: Das Ende der Toleranz? Wie gefährlich ist der Islam in Deutschland? Warum wächst die Islamfeindlichkeit? Wie ehrlich führen wir die Diskussion über die Probleme der Integration?

Über diese Fragen diskutiert Moderator Thomas Leif mit seinen Gästen am Montag, den 30. November 2009, im Palais in der Kulturbrauerei in Berlin.

  • Norbert Geis, MdB, CSU
  • Hans-Christian Ströbele, MdB, Bündnis 90/Die Grünen


Wie würde eine Abstimmung über ein Minarett-Verbot in Deutschland ausfallen? Noch deutlicher als in der Schweiz, fürchten nicht nur Muslime.

Islamfeindlichkeit ist hierzulande weit verbreitet. Lediglich 16.6 Prozent der Deutschen sind laut einer neuen Studie der Universität Bielefeld der Auffassung, die muslimische Kultur passe gut nach Deutschland – weniger als in allen anderen europäischen Ländern. 52.2 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu „Der Islam ist eine Religion der Intoleranz“. Dem Unbehagen gegenüber dem Islam, das sich in Kontroversen um religiöse Symbole wie dem Kopftuch oder um den Bau von Moscheen äußert, steht der Eindruck vieler Muslime gegenüber, von Teilen der Gesellschaft abgelehnt und mit Misstrauen beäugt zu werden.

Die Mehrheit der deutschen Politiker hat das Schweizer Minarettverbot kritisiert. Unbeantwortet bleibt die Frage, wie das Verständnis zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen  verbessert werden kann. Die Bielefelder Studie zeigt aber auch, dass in Zeiten der Krise die „Menschenfeindlichkeit“ in unserer Gesellschaft generell zunimmt. Immer mehr Menschen flüchteten in Apathie, Resignation und Misstrauen. Die verdeckte Wut, heißt es, steigere sich gegenüber allen Minderheiten. Die Wirtschaftskrise wird offenbar zu einer System- und Gesellschaftskrise.

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