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Flash ist Pflicht!

Monteverdi mit Rolando Villazón, Topi Lehtipuu, Patrizia Ciofi und Emmanuelle Haïm

arte Do 12.05.11, 06:00 Uhr
Aus der Kathedrale von St. Denis

Intelligent, selbstbewusst und unaufhaltsam lebendig, so ist Emmanuelle Haïm zum Shooting-Star der Alten-Musik-Szene avanciert. Sie ist eine Ausnahmeerscheinung und arbeitet bis zum Umfallen, egal ob als Cembalistin, Dirigentin, Ensemble-Gründerin oder Mutter. Mit Temperament, Kompetenz und grenzenloser Leidenschaft stürzt sie sich auf die Werke von Monteverdi, Händel, Rameau und Purcell. Nicht ohne Grund wird sie oft „Miss Dynamite“ genannt. Emmanuelle Haïm arbeitet sehr eng und intensiv mit Menschen zusammen, die sie interessieren und die der gleichen Idee anhängen, nämlich Alte Musik zu neuem Leben zu erwecken. Gleichzeitig begeistert sie immer mehr Menschen für die Alte Musik.

So war denn auch für Rolando Villazón die erste Zusammenarbeit mit ihr ein regelrechtes Erweckungserlebnis: „Nach anderthalb Minuten Gespräch mit ihr war mir klar: Ich würde sogar Heavy Metal für sie singen, wenn sie will.“ Der Funke war sofort übergesprungen.

Am 23. Juni 2008 wurde Monteverdis „Il Combattimento di Tancredi e Clorinda“ im Rahmen des Festival de St. Denis aufgeführt. Die 18minütige, szenische Oper bildete den musikalischen Höhepunkt dieses Festivals nahe Paris. Das gotische Kirchenschiff der Basilika bietet den grandiosen Rahmen für die Aufführung.

Topi Lehtipuu singt den Tancredi, Patrizia Ciofi die Clorina und Star-Tenor Rolando Villazón den Testo. Testo erzählt die Geschichte von Tancredi, dem christlichen Held, der sich in die Sarazenin Clorinda verliebt, die er auf dem Schlachtfeld tötet.

Begleitet werden sie von Emmanuelle Haïm und ihrem Ensemble „Le Concert d’Astree“. Zusätzlich zur Oper hören wir aus dem Konzert in St. Denis mehrere Arien, Scherzi und Madrigali – kleine launige Kompositionen – ebenfalls mit Rolando Villazón, Topi Lehtipuu und Patrizia Ciofi. Zwischen den Arien erfahren wir von der rastlos-energetischen Dirigentin etwas über ihre musikalische Arbeit und von Rolando Villazón über seine Begegnung mit der Alten Musik.

Regie: Andreas Morell
Dirigent: Emmanuelle Haïm
Interpreten: Patrizia Ciofi, Rolando Villazón, Topi Lehtipuu, Emmanuelle Haïm
Orchester: Le Concert d´Astrée 

Erstausstrahlung:
30.11.2008, 19:00, ARTE

Wiederholungen:
03.12.2008, 08:00, ARTE
09.12.2008, 08:00, ARTE
01.05.2011, 19:15, ARTE
06.05.2011, 06:00, ARTE
12.05.2011, 06:00, ARTE

Musik

Eine besondere Stärke der AVE liegt in der klassischen Musikproduktion. Die Bandbreite unserer Produktionen reicht von der großen Klassikgala für ein Millionenpublikum über klassische Konzertaufzeich-
nungen bis hin zu sensiblen und dichten Künstler-
portraits. Immer wieder stellen wir uns der Herausforderung, die Faszination der Musik und unsere hohe Achtung vor großen Künstlerpersönlichkeiten mit einer zeitgemäßen Umsetzung den Zuschauern nahe zu bringen. Eine hohe Affinität verbindet die AVE mit der jungen Künstlergeneration, die gerade in den letzten Jahren mit großem Erfolg die internationalen Podien für sich erobert hat.

In den letzten Jahren produzierte die AVE insbesondere hochwertige Dokumentationsreihen über „Junge Interpreten“ (u. a. mit der Geigerin Lisa Batiashvili, dem Schlagzeuger Martin Grubinger oder der Tänzerin Katja Wünsche), über die Artists in Residence bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpom-
mern (u. a. mit der Geigerin Julia Fischer, dem Cellisten Daniel Müller-Schott oder der Geigerin Viviane Hagner), über große Meister wie Gidon Kremer oder Mstislaw Rostropowitsch in der Interaktion mit jungen Musikern oder die Dokumentationsreihe „Abenteuer Klassik“ für ein junges Publikum mit dem Bundes-
jugendorchester. Dazu kommen Einzeldokumenta-
tionen (z. B. „Stark besaitet – Eine Liebeserklärung an die neuen Geigerinnen“), einzelne Konzertaufzeich-
nungen, wie „Monteverdi mit Rolando Villazón aus der Kathedrale von St. Denis“ sowie Klassikgala-Events, wie „Klassisch! Stars zu Gast bei Senta Berger“ oder „Stars von Morgen“.



 

 

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