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Meister von Morgen - Teil 2

WDR So 27.03.05, 10:30 Uhr

Herbert Feuerstein präsentiert junge Musiker aus aller Welt auf dem Schloss Augustusburg in Brühl.

Regie: Henning Kasten


Wer kennt Sie nicht, die üblichen Fragen an junge Musiker: „wie lange übst Du“ oder „wie bist Du zur Musik gekommen“? Ihnen verdankt die Klassik ihren steifen Ruf.

Unaufdringlich, humorvoll und einfühlsam präsentiert dagegen Herbert Feuerstein in zwei Sendungen à 45 Minuten junge Musiker aus aller Welt. Sie kommen aus Israel, Ägypten, Russland, Korea, der Schweiz und Köln und haben eines gemeinsam: sie stehen am Beginn einer verheißungsvollen Karriere. Sie sind durch eine CD oder mit ersten Auftritten bei Festivals, in Opernhäusern und Konzertsälen bereits aufgefallen und sind Gewinner zahlreicher internationaler Wettbewerbe.

Die beiden Folgen der „Meister von Morgen“ wurden vor und in der beeindruckenden Kulisse des UNESCO-Weltkulturerbes Schoss Augustusburg in Brühl aufgezeichnet. Im Wechsel von Konzertmitschnitten und in Gesprächen mit Herbert Feuerstein lernen wir die jungen Musiker näher kennen. Die Atmosphäre einer Sommerakademie überträgt sich auf die Gespräche in denen es um Freundschaften, Träume und „Liebesleid“, um Heimweh und das Leben auf Reisen, um Sport und nicht zuletzt immer wieder um Musik geht. Herbert Feuerstein bringt mit einem Augenzwinkern dem Zuschauer die Hoffnungen und Wünsche der Musiker nahe und vermittelt originelle Persönlichkeitsbilder, die dem entsprechen, was junge Menschen heute bewegt.


Die jungen Meister

Der 19jährige Trompeter Giuliano Sommerhalder hat gerade gleichzeitig sein Abitur und seinen Abschluss am Musikkonservatorium absolviert. In Zürich geboren und in Italien aufgewachsen, konnte er sich schnell an das Leben als international gefragter Musiker gewöhnen.

Die 1977 in Novosibirsk geborene Cellistin Tatjana Vassiljeva gelang der internationale Durchbruch mit dem 1. Preis beim Internationalen Rostropovich-Wettbewerb in Paris. Seitdem musiziert sie regelmäßig nicht nur auf der ganzen Welt, sondern auch mit den großen Weltstars.

Der koreanische Tenor Woo-Kyung Kim wurde 1977 in Seoul geboren. Nach Europa ist er gezogen, um die klassische Musik besser zu verstehen. Dabei singt er Mozart, als käme er aus Salzburg. Zur Zeit hat er ein Engagement an der Semper Oper, ist aber gleichzeitig international erfolgreich, wie jüngst der erste Preis beim „Placido Domingo-Wettbewerb Operalia“ in Los Angeles zeigte.  

Musik

Eine besondere Stärke der AVE liegt in der klassischen Musikproduktion. Die Bandbreite unserer Produktionen reicht von der großen Klassikgala für ein Millionenpublikum über klassische Konzertaufzeich-
nungen bis hin zu sensiblen und dichten Künstler-
portraits. Immer wieder stellen wir uns der Herausforderung, die Faszination der Musik und unsere hohe Achtung vor großen Künstlerpersönlichkeiten mit einer zeitgemäßen Umsetzung den Zuschauern nahe zu bringen. Eine hohe Affinität verbindet die AVE mit der jungen Künstlergeneration, die gerade in den letzten Jahren mit großem Erfolg die internationalen Podien für sich erobert hat.

In den letzten Jahren produzierte die AVE insbesondere hochwertige Dokumentationsreihen über „Junge Interpreten“ (u. a. mit der Geigerin Lisa Batiashvili, dem Schlagzeuger Martin Grubinger oder der Tänzerin Katja Wünsche), über die Artists in Residence bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpom-
mern (u. a. mit der Geigerin Julia Fischer, dem Cellisten Daniel Müller-Schott oder der Geigerin Viviane Hagner), über große Meister wie Gidon Kremer oder Mstislaw Rostropowitsch in der Interaktion mit jungen Musikern oder die Dokumentationsreihe „Abenteuer Klassik“ für ein junges Publikum mit dem Bundes-
jugendorchester. Dazu kommen Einzeldokumenta-
tionen (z. B. „Stark besaitet – Eine Liebeserklärung an die neuen Geigerinnen“), einzelne Konzertaufzeich-
nungen, wie „Monteverdi mit Rolando Villazón aus der Kathedrale von St. Denis“ sowie Klassikgala-Events, wie „Klassisch! Stars zu Gast bei Senta Berger“ oder „Stars von Morgen“.



 

 

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