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Julia Fischer & Friends - Bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern

3 Sat Sa 29.09.07, 22:05 Uhr

Ein Porträt der Stargeigerin zum Ausklang des 3sat-Festspielsommers

Ein Film von Andreas Morell


Seit 1990 warten in den Sommermonaten die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern mit erstklassigen Konzerten in stimmungsvoller Atmosphäre auf. Mit jährlich über 100 Konzerten ist es das drittgrößte Musikfestival in Deutschland. Namhafte Solisten und Dirigenten, renommierte Orchester und Chöre sowie die internationale junge Elite sind bei den Festspielen zu erleben und erfüllen landesweit über 60 Spielstätten mit Musik von höchstem Niveau.

Das besondere Augenmerk des Festivals galt von Beginn an der Pflege des künstlerischen Nachwuchses. 1997, im Alter von 14 Jahren, wurde Julia Fischer Solisten-Preisträgerin der Festspiele. Seitdem ist der Jungstar in Mecklenburg-Vorpommern ein regelmäßiger und gefeierter Gast. Trotz ihrer zahlreichen Engagements in der ganzen Welt kehrt die umschwärmte Geigerin in jedem Jahr an die Ostsee zurück, um sich mit anderen jungen Musiktalenten in die Kammermusik zu vertiefen und mit renommierten Orchestern begeistert aufgenommene Konzerte zu interpretieren. In der Saison 2007 ist Julia Fischer Preisträgerin in Residence und sowohl in Solokonzerten wie auch mit Kammermusik zu erleben.




Julia Fischer ist nicht nur Deutschlands jüngste Musikprofessorin, sie gehört auch zu den führenden Geigensolisten, die mit ihrer Musik Zuhörer rund um die Welt begeistern. Entscheidender Meilenstein ihrer rasanten Karriere war 1995 der Gewinn des Internationalen Yehudi-Menuhin-Wettbewerbs unter der Leitung des großen Geigers. Ein Jahr später folgte der des Eurovisionswettbewerbs und 1997 wurde ihr der „Prix d’Espoir“ der Stiftung der Europäischen Industrie verliehen. Seither musiziert Julia Fischer mit namhaften Dirigenten und führenden Orchestern mit stetig wachsendem Erfolg. Die Beurteilung ihrer Kritiker reichen von „schier phänomenal“ bis „atemberaubend“, über „eine Musikerin, die ein Land wohl nur alle Jubeljahre hervorbringt“ bis „überragend in der Tongestaltung, furchterregend in ihrer technischen Perfektion und überaus grandios in ihrem gestalterischen Willen“.



Andreas Morell versucht in seinem Film dem Phänomen Julia Fischer nach zu spüren. Erlebt er auf der Bühne eine gefeierte Künstlerin, begegnet ihm im Gespräch eine selbstbewusste, kluge und redegewandte junge Frau, die dem ihr anhaftendem Ruf der Perfektionistin zu entsprechen scheint. Doch die unverwechselbare Atmosphäre der Festspiele Mecklenburg-Vorpommerns, in der sich naturbelassene, malerische Landschaft mit der Lust am Musizieren verbindet, lässt noch andere, ungeahnte Facetten dieser erfolgreichen Musikerin zum Vorschein kommen.

Musik

Eine besondere Stärke der AVE liegt in der klassischen Musikproduktion. Die Bandbreite unserer Produktionen reicht von der großen Klassikgala für ein Millionenpublikum über klassische Konzertaufzeich-
nungen bis hin zu sensiblen und dichten Künstler-
portraits. Immer wieder stellen wir uns der Herausforderung, die Faszination der Musik und unsere hohe Achtung vor großen Künstlerpersönlichkeiten mit einer zeitgemäßen Umsetzung den Zuschauern nahe zu bringen. Eine hohe Affinität verbindet die AVE mit der jungen Künstlergeneration, die gerade in den letzten Jahren mit großem Erfolg die internationalen Podien für sich erobert hat.

In den letzten Jahren produzierte die AVE insbesondere hochwertige Dokumentationsreihen über „Junge Interpreten“ (u. a. mit der Geigerin Lisa Batiashvili, dem Schlagzeuger Martin Grubinger oder der Tänzerin Katja Wünsche), über die Artists in Residence bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpom-
mern (u. a. mit der Geigerin Julia Fischer, dem Cellisten Daniel Müller-Schott oder der Geigerin Viviane Hagner), über große Meister wie Gidon Kremer oder Mstislaw Rostropowitsch in der Interaktion mit jungen Musikern oder die Dokumentationsreihe „Abenteuer Klassik“ für ein junges Publikum mit dem Bundes-
jugendorchester. Dazu kommen Einzeldokumenta-
tionen (z. B. „Stark besaitet – Eine Liebeserklärung an die neuen Geigerinnen“), einzelne Konzertaufzeich-
nungen, wie „Monteverdi mit Rolando Villazón aus der Kathedrale von St. Denis“ sowie Klassikgala-Events, wie „Klassisch! Stars zu Gast bei Senta Berger“ oder „Stars von Morgen“.



 

 

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