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Zeitbomben im Meer - Gefährliches Erbe in der Ostsee

ARTE Mi 2011-09-07, 08:45

Selbst wenn in Kriegsgebieten schon lange Frieden herrscht, können verborgene Minen und Bomben noch für mehrere folgende Generationen eine Gefahr darstellen. So werden in Deutschland bei Bauarbeiten immer noch regelmäßig Bomben aus dem 2. Weltkrieg entdeckt, die dann aufwändig entschärft werden müssen.

Doch nicht nur auf dem Festland auch auf dem Meer gehören Funde von Minen und Bomben zum Alltag: Immer wieder gehen Fischern in der Ostsee gefährliche Giftgasbomben ins Netz und Urlauber verbrennen sich an weißem Phosphor, der aus Phosphorbomben an den Strand gespült wird. Selbst vor der Küste Lettlands ist die Deutsche Marine auf der Suche nach Weltkriegsminen, um sie kontrolliert sprengen zu können.

Dörthe und Pierre besuchen heute eine Anlage für Kampfmittelentsorgung und erfahren, was mit alten Bomben und Minen geschieht, wenn sie erfolgreich geborgen und entschärft werden konnten. Wie gefährlich sind aber für uns noch die Altlasten aus dem Zweiten Weltkrieg?

Und wie kann man dieses Gefahrengut überhaupt entsorgen?

Erstausstrahlung am 07.09.2011