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Umwelthormone im Wasser - die unterschätzte Gefahr?

ARTE Do 2011-10-13, 08:45

In unseren Gewässern befinden sich künstliche Hormone. Das stellte man vor gut 20 Jahren zufällig bei der Untersuchung von Wasserproben fest.

Heute steht fest: Das Fortpflanzungsverhalten einiger Wassertiere ist bereits empfindlich gestört.
Ob die künstlichen Hormone in den Gewässern aber auch Auswirkungen für den Menschen haben, muss noch überprüft werden.

Deshalb arbeitet die Forschung nun an aussagekräftigen Testverfahren, um die möglichen Folgen für unseren Hormonhaushalt zu untersuchen. Denn neben dem künstlichen Geschlechtshormon aus der Antibabypille finden sich auch andere Chemikalien im Wasser, die hormonelle Auswirkungen haben können.

Doch wie sind diese Chemikalien in die Gewässer gelangt?
Und belasten sie auch unser Trinkwasser?

Bei einem Endokrinologen erfahren sie hier, wie diese Hormone wirken und was Kläranlagen tun, um das Wasser von den Chemikalien zu befreien.

Erstausstrahlung am 13.10.2011