Lebensmittel-Müll: Warum so viele Nahrungsmittel in der Tonne landen
Wir leben in der Überflussgesellschaft. In unseren Supermärkten gibt es immer alles zu kaufen. Immer frisch, immer volle Regale. Was nicht mehr frisch aussieht oder nur noch kurz haltbar ist, landet in der Tonne. Weil es der Kunde ohnehin nicht kaufen würde. Doch nicht nur der Supermarkt wirft weg, auch der Verbraucher entsorgt, was er zuviel gekauft hat. Und das passiert täglich.
Das Problem, dass noch genießbare Lebensmittel vernichtet werden, existiert weltweit und in großem Stil. Selbst in Ländern, wo viele Menschen hungern. In Indien beispielsweise kommen etwa 40% der auf dem Feld erzeugten Nahrungsmittel gar nicht erst auf den Märkten und beim Verbraucher an. Wegen schlechter Infrastruktur verdirbt das meiste schon beim Transport.
X:enius zeigt die Situation in Indien und erklärt, was wir hier tun können, um weniger Lebensmittel wegzuwerfen.
Und die Moderatoren Dörthe und Pierre besuchen heute die Berliner Tafel, die älteste Einrichtung Deutschlands, die gespendete und gesammelte Lebensmittel an Bedürftige verteilt.
Erstausstrahlung am 14.12.2011
X:enius
Informationen zur Sendereihe X:ENIUS
X:enius ist das neue Wissensmagazin auf ARTE, das von Montag bis Freitag jeweils um 8.25 Uhr, 13.00 Uhr und um 17.55 Uhr ausgestrahlt wird. Abwechslungsreich und spielerisch handelt es sich um Roadmovie, Schatzsuche und Wissenschaftssendung zugleich.
In 26 Minuten Sendezeit führt eine klare Fragestellung zu einem alltagsbezogenen Thema wie ein roter Faden durch die Sendung.
Das Wissensmobil räumt dem Moderatorenpaar auf ihrer Tour durch Europa die Flexibilität ein, Experten aufzusuchen, Naturphänomene direkt vor Ort zu beobachten und spielerische Experimente am Platz durchzuführen.
Informationen zu den Moderatoren
Dörthe Eickelberg
Jetzt-Moderatorin und Eigentlich-Regisseurin, hat mit dem Dokumentarfilm ihre Neugier zum Beruf erklärt. So suchte sie ganz Island nach Elfen ab (was schwierig ist, da diese unsichtbar sind) und diplomierte damit an der Filmakademie. Der Film lief auf Festivals von Amerika bis Zimbabwe, und Dörthe lief hinterher. Parallel arbeitete sie als Live- Moderatorin, und um sich weiter abzuhärten, ging sie nach Kanada und erzählte in der Öffentlichkeit Witze. Es folgten Deutschland-Touren mit Kabarettisten, Samstags-Auftritte in Berliner Improvisationstheatern und 4 Minuten WDR Poetry Slam. Als sie dann in Handarbeit die Internet-Satiren "Be Berliner!" bastelte, war sie von X:enius nur noch einen Mausklick entfernt.
Pierre Girard
ist der Franzose in der Xenius-Truppe. Der gebürtige Elsässer wollte schon als Kind Journalist werden und begeisterte sich vor allem für Wissenschafts- und Umweltthemen. Vier Jahre lang berichtete er über die Aktivitäten des Weltraumbahnhofs in Kourou, Französisch-Guyana. Seit 2006 arbeitet er als Korrespondent für französische Printmedien und Fernsehsender in Berlin. Auch im X:enius-Mobil ist er nie ohne die beiden typischen Attribute des Reporters - Notizblock und Kaffeetasse – zu sehen.






