zitat
Flash ist Pflicht!

Der Taktstock

3sat Sa 12.05.12, 22:15 Uhr

Ein Dokumentarfilm von Michael Wende


Dieser Dokumentarfilm beantwortet gleich zu Beginn die wichtigste Frage: Ja, das Orchester kann problemlos auch ohne Dirigenten erstklassig spielen. Wozu also Dirigenten? „Die Welt braucht keine Dirigenten!“ Zu dieser Weisheit kommt ein Taktstockbauer. Ein animierter, kleiner Kerl an seinem Werkstisch.

Doch bevor er zu weiteren Entschlüssen kommt, widmet sich der Film dem eigentlichen Geschehen: Dem international renommierten Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerb der Bamberger Symphoniker. Hunderte Dirigenten weltweit bewarben sich. Zwölf wurden zum 10tägigen Contest eingeladen. Einer hat ihn gewonnen. Und Jury wie Teilnehmer kommen zu Wort, um zu erklären, warum er eigentlich gewonnen hat. Was einen guten von einem sehr guten Dirigenten unterscheidet und wofür das Orchester denn nun eigentlich einen Dirigenten braucht. Und so allmählich wird klar, dass dieser Jahrhunderte alte Hype um Dirigenten auch vollkommen berechtigt ist. Der animierte Taktstockbauer ist da allerdings anderer Meinung.

„Der Taktstock“ ist ein humorvoller, experimenteller Dokumentarfilm, der in die komplexe Welt der großen Kunst des Dirigierens eintaucht und verständlich macht.

Der Abschlussfilm von Michael Wende gewann bereits international als auch national Preise, u. a. den Publikumspreis bei Europas größtem Studentenfilmfestival „sehsüchte“ in Potsdam.

MIT
HERBERT BLOMSTEDT
JONATHAN NOTT
MATTHIAS PINTSCHER
JOHN CAREWE
DEN BAMBERGER SYMPHONIKERN
UND
HERBERT FEUERSTEIN
ALS DIE STIMME DES TAKTSTOCKBAUERS

Mehr dazu hier:  http://www.der-taktstock-film.de/ 





Eine Produktion von Michael Wende und der AVE Gesellschaft für Fernsehproduktion mbH in Zusammenarbeit mit den Bamberger Symphonikern – Bayerische Staatsphilharmonie und der Hochschule Deggendorf

Erstausstrahlung:
27.10.2011, 23.40 Uhr, BR

Wiederholung:
18.12.2011, 11.00 Uhr, BR-alpha
25.03.2012, 09.25 Uhr, SWR
22.04.2012, 23.40 Uhr, rbb
12.05.2012, 22.15 Uhr, 3sat

Musik

Eine besondere Stärke der AVE liegt in der klassischen Musikproduktion. Die Bandbreite unserer Produktionen reicht von der großen Klassikgala für ein Millionenpublikum über klassische Konzertaufzeich-
nungen bis hin zu sensiblen und dichten Künstler-
portraits. Immer wieder stellen wir uns der Herausforderung, die Faszination der Musik und unsere hohe Achtung vor großen Künstlerpersönlichkeiten mit einer zeitgemäßen Umsetzung den Zuschauern nahe zu bringen. Eine hohe Affinität verbindet die AVE mit der jungen Künstlergeneration, die gerade in den letzten Jahren mit großem Erfolg die internationalen Podien für sich erobert hat.

In den letzten Jahren produzierte die AVE insbesondere hochwertige Dokumentationsreihen über „Junge Interpreten“ (u. a. mit der Geigerin Lisa Batiashvili, dem Schlagzeuger Martin Grubinger oder der Tänzerin Katja Wünsche), über die Artists in Residence bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpom-
mern (u. a. mit der Geigerin Julia Fischer, dem Cellisten Daniel Müller-Schott oder der Geigerin Viviane Hagner), über große Meister wie Gidon Kremer oder Mstislaw Rostropowitsch in der Interaktion mit jungen Musikern oder die Dokumentationsreihe „Abenteuer Klassik“ für ein junges Publikum mit dem Bundes-
jugendorchester. Dazu kommen Einzeldokumenta-
tionen (z. B. „Stark besaitet – Eine Liebeserklärung an die neuen Geigerinnen“), einzelne Konzertaufzeich-
nungen, wie „Monteverdi mit Rolando Villazón aus der Kathedrale von St. Denis“ sowie Klassikgala-Events, wie „Klassisch! Stars zu Gast bei Senta Berger“ oder „Stars von Morgen“.



 

 

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